Kampferöl – Anwendung & Wirkung

Das ätherische Kampferöl entstammt dem Kampferbaum (lat. Cinnamomum camphora). Der immergrüne Baum wächst vor allem im asia­tischen Raum. Das hochwirksame Kampferöl wird durch Wasserdampfdestillation aus dem Holz des Baumes gewonnen, kann aber auch synthetisch hergestellt werden. Bei der natürlichen Gewinnung werden überwiegend Bäume verwendet, die mindestens 50 Jahre alt sind, da sich mit dem Alter der Bäume mehr Öl gewinnen lässt. Der Geruch des Öls ist eher scharf.

Kampferöl wird vor allem bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Es wird in Cremes, Lotionen und Salben zur Linderung von Erkältungs­symptomen verwendet. Das enthaltene Öl wirkt entspannend auf die Bronchien, fördert die Durchblutung und hat eine leicht betäubende Wirkung. Daneben wird Kampferöl auch bei niedrigem Blutdruck, Verbrennungen Arthritis, Nagelpilz und Hautproblemen wie Pickeln und Falten eingesetzt. Zu beachten ist jedoch die giftige Wirkung des Kampferöls in zu hohen Dosen. Bei der Anwendung ist Vorsicht geboten und es sollte nur entsprechend der jeweiligen Empfehlung angewendet werden. Eine orale Anwendung ist schädlich.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.