Cupuacubutter – Anwendung & Wirkung

Der Cupuacubaum (Theobroma grandiflorum) wächst in der gesamten Amazonasregion sowie in Teilen Costa Ricas. Aus den Samen wird Cupuacubutter gewonnen, die der Kakaobutter und der Sheabutter ähnelt, jedoch eine feinere Konsistenz hat. Bei Zimmertemperatur verfestigt sich die Cupuacubutter, der Schmelzpunkt liegt bei ca. 27-33 °C. Die Butter ist weiß und riecht süßlich nach Ananas und Schokolade.

Cupuacubutter besteht hauptsächlich aus Stearin-, Öl- und Linolsäure. Außerdem enthält sie auch Arachinsäure, Tocopherol und Phytosterole. Aufgrund ihrer ausgezeichneten Wasseraufnahmefähigkeit wird die Butter als Emulgator in Cremes und Lotionen verwendet. Der hohe Phytosterolgehalt reguliert die Lipidproduktion der Haut und hilft bei Trockenheit und Ausschlägen. Auch in der Haarpflege kommt Cupuacubutter zum Einsatz: Als wichtige Komponente in Spülungen und Masken kann sie die Reißfestigkeit des Haares verbessern und verleiht ihm Elastizität und Glanz. In der Lebensmittelherstellung spielt Cupuacubutter keine bedeutende Rolle. Bei sachgemäßer Anwendung sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.