Butter – Anwendung & Wirkung

Aus Milch gewonnenes Streichfett ist seit mehr als 5.000 Jahren bekannt; doch nicht immer und überall hatte Butter die gleiche Bedeutung wie heute. Während sie anfangs aus Gründen der Rohstoffverwertung entstand, entwickelte sie sich später zur Tauschware und zum Luxusgut. Erst das Aufkommen von Molkereimaschinen, Kühltechnik und Massentierhaltung machte Butter zum Grundnahrungsmittel.

Laut EU-Verordnung darf ihr Milchgehalt nicht unter 80% liegen und ihr Wasseranteil den Höchstwert von 16% nicht übersteigen. Die restlichen Inhaltsstoffe sind natürliche Milchbestandteile sowie zugesetzte Farb- und Aromastoffe. Der vergleichsweise hohe Cholesterin-Gehalt von Butter stand lange im Verdacht, den LDL-Wert des Blutes zu erhöhen. Heute ist diese These wissenschaftlich widerlegt. Als positive Aspekte des Genusses gelten die Aufnahme mehrfach ungesättigter Fettsäuren sowie die Zufuhr von Kalzium, Jod und Selen. Durch zahlreiche enthaltene Mineralstoffe und die Vitamine A, D, E und K2 ist Butter zudem ein wichtiger Vitalstoff-Lieferant.

Sie wird zum Kochen, Backen und Braten sowie als Brotaufstrich verwendet.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.