Bergamotte Öl – Anwendung & Wirkung

Die Bergamotte trägt den lateinischen Namen Citrus bergamia. Sie ist eine Hybridpflanze, die sich aus der Bitterorange und der Zitronatzitrone oder der Süßen Limette entwickelt hat. Im Gegensatz zu anderen Zitrusfrüchten wird sie vor allem wegen ihres ätherischen Öls angebaut, nicht als Essfrucht. Sie kann überall gedeihen, wo Zitrusfrüchte wachsen. Ihr Hauptanbaugebiet liegt an der kalabrischen Küste. Bergamotteöl ist dünnflüssig und von grünlicher Farbe. Es enthält eine Vielzahl wirksamer Inhaltsstoffe. Hierzu zählen beispielsweise Linolensäure, Cumarine und Flavonoide.

Das Öl der Bergamotte ist ein wichtiger Bestandteil für die Aromatherapie und die Parfümherstellung. Viele Parfums mit zitrischer Kopfnote enthalten Bergamotteöl. Es lässt sich zudem als Aromastoff verwenden. Bergamotte verleiht den Teesorten, die den Namen Earl Grey tragen, ihr typisches Aroma. Innerlich angewendet wirkt sie entkrampfend, entblähend sowie antiseptisch. Wie andere Zitrusölarten, kann Bergamotteöl phototoxisch wirken, wenn es in hoher Konzentration auf die Haut aufgetragen wird. Die Haut reagiert dann sehr empfindlich auf UV-Licht.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.