Babassuöl – Anwendung & Wirkung

Babassuöl wird aus den Samen der südamerikanischen Babassupalme (lateinisch: Attalea speciosa) gewonnen. Der Name ist die deutsche Variante des portugiesischen Namens Babaçu. Eine weitere gebräuchliche Bezeichnung ist Cusipalme. Sie ist in den Regenwäldern des Amazonas heimisch, insbesondere in den brasilianischen Bundesstaaten Piauí und Maranhão. Die Samen für die Ölgewinnung stammen meist von wild wachsenden Bäumen, nicht von Plantagen. Babassuöl enthält viel Laurinsäure, My­ris­­tinsäure sowie einfach ungesättigte Ölsäure. Zweifach ungesättigte Linolsäure kommt in geringeren Mengen vor.

Das Öl der Babassu-Samen ist gelblich. Geruch und Geschmack sind nussig. Es verfestigt sich bei Temperaturen unter 24 °C. Aufgrund seiner pflegenden Eigenschaften eignet es sich für die Herstellung von Kosmetikprodukten wie Cremes, Shampoos oder Haarspülungen. Reines Öl lässt sich als Massageöl oder für Haarpackungen nutzen. Kaltgepresstes Babassuöl ist ein hoch­wertiges Speiseöl für warme und kalte Gerichte. Wegen seiner anti-entzündlichen Eigenschaften wird es traditionell innerlich und äußerlich als Medizin genutzt. Neben­wirkungen sind selten.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.