Acajuöl – Anwendung & Wirkung

Cashewnussöl, auch Acajuöl oder Kaschuöl genannt, wird aus den Samen des Cashewbaumes (Anacardiumoccidentale) gewonnen. Der Cashewbaum stammt ursprünglich aus Brasilien, wo er von den Portugiesen entdeckt wurde. Heute gehören Vietnam, Indien und die Elfenbeinküste zu den wichtigsten Produzenten von Cashewnüssen. Das Öl ist hell-bis dunkelgelb und hat ein mildes Aroma.

Obwohl Acajuöl in kleineren Mengen produziert wird, gilt es dennoch als beliebter Inhaltsstoff in Kosmetika und Lebensmitteln. Es besteht zu rund 80 % aus essenziellen Fettsäuren wie Olein- und Linolsäure. Mit 21,5 mg ist der Anteil an Vitamin E besonders hoch. In der traditionellen indischen Medizin wird Cashewnussöl bei Rheuma, Arthritis und Hauterkrankungen eingesetzt. Da es Eiweiß und sieben essenzielle Aminosäuren enthält, genießt es auch als Speiseöl ein hohes Ansehen.

Kaschuöl ist für seine feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften bekannt. Bei der äußerlichen Anwendung sorgt es dafür, dass die Haut weich und geschmeidig bleibt. Es sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.