Unabhängige Patientenberatung


Die Unabhängige Patientenberatung (UPD) berät Ratsuchende in gesund­heitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen zum deut­schen Gesund­heits­system. Es gibt ver­schie­dene Wege um mit der UPD in Kontakt zu treten: per­sönlich, tele­fonisch, online, schriftlich oder per App.

Daten & Fakten


Die UPD wird seit dem 01. Januar 2000 betrieben. Die Zentrale der UPD hat ihren Sitz in Berlin, darüber hinaus gibt es bundesweit Beratungsbüros und Beratungsmobile.

Der Service der Unabhängigen Patienten­beratung ist kostenfrei. Finanziert wird die UPD vom GKV-Spitzenverband. Im Jahr 2018 gab es rund 128.586 Bera­tun­gen. Die Bera­tungs­hotline ist montags bis frei­tags von 8:00 bis 22:00 Uhr und sams­tags von 8.00 bis 18:00 Uhr er­reichbar. In 65 Pro­zent der Fälle haben die Beratungs­anfragen einen rechtlichen Hintergrund. Der Großteil der Ratsuchen­den ist über 45 Jahre alt, wobei deutlich mehr Frauen als Männer den Ser­vice der Unabhängigen Patienten­beratung in Anspruch neh­men. Um auch aus­län­di­schen Bürgern weiterhelfen zu können, wer­den Beratungen außer­dem auf Türkisch, Arabisch und Russisch angeboten.

Adresse & Kontakt


UPD Patientenberatung Deutschland GmbH
Tempelhofer Weg 62
12347 Berlin

Telefon: 0800 011 77 22
[email protected]

Leistungen


Die Unabhängige Patientenberatung steht Ratsuchenden mit unterschiedlichen Leis­tungen zur Seite:

Die UPD bietet Bürgern Information in den Bereichen Medizin sowie Ge­sund­heits- und Sozialrecht. Ziel ist es, die Kompetenz der Patien­ten zu stär­ken und ihnen selbst­ständige Entscheidungen in Gesundheits­fragen zu ermög­lichen. Die Beratung erfolgt unabhängig und medi­zinisch evidenz­basiert.

Durch die Beratungsdokumentation der UPD ist es möglich, wiederkehrende Proble­me schneller zu lösen. Hierbei werden Un­klar­heiten aus Patientensicht festge­halten und Optimierungsvorschläge gesammelt. Dies ermöglicht es auch anderen Akteuren des Gesundheits­systems, Informations­lücken aufzuzeigen.

Die UPD sammelt die anonymisierten Daten von Patientenerfahrungen, wertet sie aus und leitet sie an Leistungserbringer, Wis­sen­schaft, Politik und Medien weiter. Der gesetzliche Auftrag umfasst dabei nur die Rückmeldung. Genaue Handlungsan­wei­sungen für Institutionen gibt die Unab­hängige Patienten­beratung nicht.