Bittermandelöl – Anwendung & Wirkung

Bittermandelöl wird aus Mandeln (prunus dulcis) gewonnen. Heute wachsen Mandelbäume vor allem in den Vereinigten Staaten und Spanien. Das dünnflüssige Öl hat einen leicht gelblichen Farbton und riecht süßlich nach Marzipan. Da es im ungereinigten Zustand Blausäure enthält, muss es zuerst mit Kalkmilch und Eisensulfat ausgeschüttelt werden, bevor es in Flaschen abgefüllt und zum Verkauf angeboten werden kann. Ätherisches Bittermandelöl besteht zu 99 % aus Benzaldehyd.

Bittermandelöl ist ein hoch konzentrierter Aromastoff und sollte nur sehr sparsam dosiert werden. Es kommt vor allem beim Backen sowie bei der Herstellung von Marzipan und Likör zum Einsatz. Außerdem wird Bittermandelöl auch als Duftstoff in Kosmetika angewandt und kann einem neutralen Trägeröl beigemischt werden. Da das Öl im Gegensatz zur Bittermandel nur spurenweise Blausäure enthält, kann es ohne Bedenken eingesetzt werden. Allerdings ist vom Verzehr allzu großer Mengen abzuraten. Wird das Bittermandelöl auf die Haut aufge­tragen, kann es in seltenen Fällen zu Hautreizungen kommen.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.