Baldrianöl – Anwendung & Wirkung

Das bereits seit vielen Jahrhunderten verbreitete Baldrianöl (lat. Valerianae aetheroleum) wird als ätherisches Öl aus den Wurzeln des Arzneibaldrians (lat. Valeriana officinalis) gewonnen. Das Baldriangewächs ist eine mehrjährige Pflanze, die in Europa und Asien heimisch ist. Baldrianöl weist eine hohe Wirkstoffkonzentration auf, ist braun und riecht holzig. Die Inhaltsstoffe sind vor allem Valeriansäure, Actinidin, Valopotriate und Alcaloide.

Baldrian ist vor allem für seine beruhigende Wirkung bekannt. Das Öl wird daher überwiegend bei Schlafstörungen, nervöser Unruhe, Reizbarkeit, Stress und Angst eingesetzt. Auch im Rahmen einer Suchterkrankung oder bei Bluthochdruck kann die ausgleichende Wirkung des Baldrianöls positive Effekte erzielen. Damit die Wirkung einsetzt, muss das Öl zunächst über eine längere Dauer angewendet werden. In der richtigen Dosierung kann Baldrianöl auch bei Kindern angewendet werden. Nebenwirkungen sind selten, wenn das Öl in der richtigen Dosierung angewendet wird und keine Allergie gegen Baldrian besteht. Baldrianöl wird häufig in Kombination mit Johanniskraut und Hopfen angeboten, die ebenfalls eine beruhigende Wirkung aufweisen.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.