Arnikaöl – Anwendung & Wirkung

Arnika (lat. Arnica montana) ist eine Heilpflanze, die seit altersher beliebt und geschätzt ist. Der Korbblütler gedeiht in den Mittelgebirgen Europas. Arnika steht unter Naturschutz und darf daher nicht einfach in der Natur gepflückt werden. Ihre Verbreitung zieht sich von den Alpen und Pyrenäen bis hin zum Balkan. Weiter gibt es eine nördliche Verbreitung bis nach Südskandinavien und ins Baltikum.

Arnika wird auch Bergwohlverleih genannt und besitzt zahlreiche Heilwirkungen. Sie hilft vor allem äußerlich in Form des Öls oder als Tinktur bei stumpfen Verletzungen wir Prellungen, Blutergüssen sowie als Mittel zum Gurgeln. Auch bei Entzündungen und Schwellungen hilft eine Einreibung mit dem Arnikaöl oder eine Kompresse mit Arnika-Tinktur.

Die Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze wirken entzĂĽndungshemmend sowie antiseptisch. FĂĽr Heilzwecke werden vor allem die BlĂĽten der Pflanze verwendet. Arnika darf keinesfalls eingenommen werden, da es dann zu Herzproblemen kommen kann. Die RĂĽcksprache mit dem Arzt ist ratsam. Das Ă–l von Arnika findet sich in zahlreichen Kosmetikprodukten sowie in Fertigarzneien.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.