Amaranthöl – Anwendung & Wirkung

Bereits die Völker der Hochkulturen schätzten Amaranth (lat. Amaranthus) als wichtige Kulturpflanze. Neben Südamerika wird sie heute auch in Teilen Europas angebaut. Die Gewinnung von Amaranthöl erfolgt aus den Samen, die optisch der Hirse ähneln. Die Samen enthalten lediglich rund fünf Prozent Öl, weshalb ein spezielles Extraktionsverfahren Anwendung findet.

Durch den aufwendigen Verarbeitungsprozess mit hohem Druck entsteht ein Öl mit einer klaren gelben Färbung und einem nussartigen Aroma. Der Anteil an ungesättigten Fettsäuren beträgt beim Amaranthöl etwa 70 Prozent. Dem Vitamin E kommt eine wichtige Bedeutung als Antioxidans zu. Bei etwa 8 Prozent liegen die vorkommenden Squalen. Sie tragen zum Schutz sowie zur Feuchtigkeitsregulierung der Haut bei.

In der Küche lässt sich das hochwertige Amaranthöl vorwiegend zum Verfeinern für Salate oder als gesunde Zugabe im Smoothie und Joghurt verwenden. In kosmetischen Produkten bilden die pflegenden und regenerierenden Eigenschaften einen Schwerpunkt. Das Öl findet sich in Cremes, Badezusätzen, Seifen oder Haarölen.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.