Online Dating –

Wie Tinder, Parship & Co. auf die Gesundheit wirken

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Die besten Dating-Apps
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Online Dating – Wie Tinder, Parship & Co. auf die Gesundheit wirken

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Online Dating und Sucht

Aktualisierung: 08.05.2020

“Wer sucht, der findet” heißt es in einer Rede­wendung, die einem förmlich verspricht, dass das Ziel praktisch schon um die Ecke liegt, hat man sich erst einmal auf den Weg gemacht. Dass das mit dem Finden aber nicht immer so einfach ist, wissen vor allem die­­jenigen, die auf der Suche nach der Liebe für’s Leben sind. Während manche darauf hoffen, dem Einen doch noch ganz zufällig im Super­markt zu begeg­nen, nehmen andere das Schick­sal selbst in die Hand und suchen ihren Traum­partner im Internet.

Dating im Internet – Partnersuche 2.0

Das World Wide Web bietet mit rund 2.500 deutschsprachigen Singlebörsen zahlreiche Möglichkeiten, Liebe online zu finden. Neben klas­sischen Single­­börsen zum Flirten und Chatten, gibt es gezielte Partner­vermitt­lungen für die Suche nach dem Partner für’s Leben. Darunter be­finden sich auch spezielle Angebote für bestimmte Berufs­gruppen, Alters­klassen und Interessen. Wer es mit dem Finden des perfekten Partners nicht all zu eilig hat, dem bieten die Weiten des Internets auch sogenannte “Casual Dating Portale” für unverbindlichen Sex.

Das Prinzip der einzelnen Portale ist dabei ziemlich gleich: Die meisten Single­börsen basieren auf einer Datenbank, bei der sich Teilneh­mer online selbst registrieren können. In Form eines Nutzerprofils können Suchende Angaben zu Geschlecht, Alter, Größe und Gewicht machen. Auch Freizeitaktivitäten, Beruf oder genauere Vorstellungen vom Partner können angegeben werden. Abge­rundet wird das Profil in der Regel durch mehrere Fotos. Auf Grund­lage der fest­ge­haltenen Infor­mationen wird dann mit Hilfe von Algorithmen eine Auswahl an möglichen Partner getroffen. Viele Online-Dating Apps nutzen dabei gezielt den geo­grafischen Standort ihrer Nutzer, um ausschließlich Treffer in der näheren Umgebung anzuzeigen.

Dem Forschungsüberblick der Hochschule Fresenius nach gibt es in Deutschland rund 12 Millionen aktive Nutzer, die regelmäßig auf Dating Portalen nach einem Partner suchen. Das Altersdurchschnitt liegt dabei bei ungefähr 30 Jahren. Bei klassischen Online-Dating Seiten hält sich der Anteil von Männern und Frauen generell die Waage. Die Zahlen werden auch vom Marktführer bestätigt. Laut Testbericht zu Parship sind bei einer der ältesten Online-Singlebörsen 51 Prozent Frauen und 49 Prozent Männer registriert. Dagegen sind es mit 68 Prozent vor allem die Männer, die aktiv Dating Apps nutzen. So fungiert das Smartphone mittlerweile als Ver­kuppler Nummer Eins.

Die Vorteile & Nachteile des modernen Datings

Wenn es um das Thema Online-Dating geht, ist eine Vielzahl von Menschen nach wie vor skeptisch. Dabei geht es meist nicht um das Dating Portal an sich, sondern um die Angst vor der eigenen Unzulänglichkeit. So tun sich viele Interessenten schon bei der Erstellung eines Profils schwer. Welches Foto könnte passen, welche Angaben attraktiv wirken und wird sich überhaupt jemand melden? All diese Fragen schwirren einem durch den Kopf bevor man sein Profil endgültig online stellt. Für alle, die noch hadern, haben wir einmal die Vor- und Nachteile des Online-Datings zusammen gefasst:

Vorteile:

  • Zeitliche Ungebundenheit: Wer einen stressigen Alltag hat, hat online die Möglichkeit, zu jeder Tages- und Nachtzeit auf Partnersuche zu gehen.

  • Anonymität: Viele Menschen tun sich schwer, jemanden gezielt auf der Straße, in einer Bar oder der U-Bahn an­zu­sprechen. Online Dating bietet Schüch­ter­nen eine pas­sende Alternative.
  • Große Auswahl an Glei­ch­gesinnten:  Singlebörsen bieten eine Plattform für eine Vielzahl an Menschen, die auf Partner­suche sind. Dass Nutzer in der Regel das gleiche Ziel verfolgen, macht es für einige deutlich leichter, mit poten­tiellen Partner in Kontakt zu treten.

  • Freundeskreis erweitern: Wenn der Funke nicht über­springt, können aus Dates auch Freunde werden. Viele Menschen finden über Singleportale nicht immer sofort den Partner für’s Leben, machen dafür aber jede Menge nette Bekanntschaften.

Nachteile:

  • Fake-Profile: Nicht alle Nutzer machen immer richtige An­gaben. So schummeln sich Männer meist größer, während Frauen häufig beim Gewicht flunkern. In seltenen Fällen kommt es auch dazu, dass ganze Profile erfunden sind.

  • Äußerlichkeiten im Vordergrund: Manche Dating Apps beruhen rein auf dem phy­sischen Erscheinungs­bild. Die Ent­schei­dung, ob man einen Treffer für attraktiv hält oder nicht, fällt dabei inner­halb von wenigen Sekunden. Cha­rakter­eigen­schaften bleiben unbeachtet.

  • Die Realität sieht anders aus: Manchmal passt die Chemie online, aber in der direkten Begegnung springt der Funke nicht über. Umso größer ist dann die Enttäuschung. In manchen Fällen bleibt es auch nur bei einem Online-Kontakt der Übergang zur re­alen Begegnung erfolgt nie.

  • Kosten: Manche Dating Anbieter verlangen hohe Beiträge für die Nutzung ihrer Plattformen. Interessierte sollten sich im Vorfeld daher gut informieren.

Die besten Dating Apps für jede Lebenslage

Der Datingmarkt ist groß und damit auch die Anzahl an Singlebörsen, Dating­portalen und Apps. Nicht alle Angebote sind dabei auf das Finden der großen Liebe ausgelegt. Manche dienen lediglich dazu, neue Kontakte zu knüp­fen, während andere zum Flirten ein­laden oder das ein oder andere Abenteuer ver­sprechen. Wer sich bei der Wahl der Single­plattform noch unsicher ist, sollte sich im Vorfeld einen ausführlichen Testbericht zu Parship, Tinder und Co. durchlesen. Die derzeit beliebtesten Plattformen haben wir für Sie zusam­mengestellt:

Für Gesellige – Per App neue Kontakte knüpfen

Mittlerweile gibt es nicht nur ein großes Angebot für Singles, sondern auch für Menschen, die einfach nur so nach neuen Kontakten su­chen. Zu den häufigste Gründen zählen ein Umzug in eine neue Stadt, der Wunsch nach Gleichgesinnten oder die Erweiterung des bis­herigen Freundeskreises.

Bumble 

Bumble ist eine standortorientierte Dating- und Social- App. Unter der Rubrik “BFF” (Best Friends Forever) können gezielt neue Freund­schaften geschlossen werden. Im Fokus der App stehen dabei vor allem Frauen.

Meetup 

Meetup bietet Gleichgesinnten die Möglichkeit, sich in Gruppen zusam­menzufinden. Nutzer geben ihre In­te­ressen an und erhalten darauf­hin Vor­schläge für Events und Akti­vitäten in der Nähe.

Meetme 

MeetMe ist ein Mix aus so­zialem Netzwerk und Dating-Portal. Mittels Chat und Livestream können Nutzer miteinander in Kon­takt tre­ten. Das Mindestalter liegt hier allerdings bei nur 13 Jahren.

Für Abenteuerlustige – Die Apps für harmlose Flirts

Wer Spaß am Flirten hat oder auf der Suche nach einem Abenteuer ist, dem bieten zahl­reiche Apps und Portale eine passende Ge­le­gen­heit dazu. Neben klassischen Single­börsen gibt es sogenannte “Casual Dating Seiten”, die für prickelnde Abwechslung sorgen können.

Lovoo

Lovoo basiert auf einem Radar, das in der ei­gen­en Umgebung nach an­deren Nutzern sucht. Die Ergebnisse wer­den mit Ent­fernung und Rich­­tung dar­­ge­stellt. Nutzer können liken, andere Personen abo­n­nieren oder chatten.

Badoo

Badoo (ursprünglich eine reine Facebook-Anwendung) ist eine Mischung aus Chat- und Flirt­plattform. Neben dem Chat können Nut­zer sich auch an Spie­len beteiligen, wie dem Rating von andern Mitgliedern.

Tinder

Tinder basiert auf dem Swipe-Prinzip. Gefällt dem Nutzer das Profil­foto einer Person, so wischt er das Bild nach rechts. Tinders kommer­zielle Ziel­gruppe sind Frauen und Männer zwischen 18 und 35 Jahren.

Joy Club

Joy Club ist eine Casual Dating Seite auf der sich Männer, Frauen und Paare zu zwanglosem Sex verabreden können. Darüber hinaus können Mitglieder Anzeigen für Dates schalten. Joy Club selbst bietet verschie­dene Events an.

Für Entschlossene – Per Klick zur festen Partnerschaft

Wer auf der Suche nach einer festen Partner­schaft ist, ist auf Partner­vermitt­lungs­seiten am besten aufgehoben. Diese sind meist kosten­pflichtig, bieten mit ihren Mitglied­schaften auch eine Vielzahl an Services und Optionen, welche die Erfolgs­chancen erhöhen. Dazu gehören beispiels­weise Partner­schafts-Persönlich­keits­­gutachten, das gezielte Frei­schalten von Fotos oder Angaben zu Besuchern des eigenen Profils.

ElitePartner

ElitePartner ist eine Partner­ver­mittlungs­börse und wurde bereits von Stiftung Warentest für seine Pass­genauig­keit bei der Partner­­auswahl aus­gezeichnet. Die Platt­form wirbt mit einer Erfolgs­quote von 42 Prozent.

Parship

Parship ist Deutschlands Partner­ver­mittlung Nummer 1. Der Akade­miker­anteil der Plattform liegt über 50 Prozent, das Geschlech­ter­ver­hältnis ist ausge­glichen. Die Erfolgs­quote von Parship liegt bei bei 38 Prozent.

LoveScout24

Die Singlebörse wurde u.a. für ihr hohes Maß an Seriosität ausge­zeichnet. Sie hilft Singles dabei, einen Partner in der näheren Umgebung zu finden. Darüber hinaus bietet LoveScout24 Events zum persönlichen Kennenlernen an.

Wenn aus Dating Liebe wird – Der positive Einfluss von Glückshormonen

Wer mit Hilfe von Singlebörsen und Co. erste Erfolge verbuchen kann, darf sich neben schönen Stunden zu zweit auch über ein Cocktail an Glückshormonen freuen. Diese sorgen nicht nur für Schmetterlinge im Bauch, sondern wirken sich auch positiv auf die Gesundheit aus. Zu den klassischen Verliebt­heits­­hormonen gehören:

Ist eine körper­eigener „Glücksstoff” und erzeugt im Gehirn eine ähnliche Wirkung wie Drogenkonsum. Das Hormon lässt den Östrogenspiegel an­stei­gen und sorgt für eupho­rische Ge­fühle im Körper. Gleich­zeitig soll Phenylethylamin den Menschen attraktiver wirken lassen und die Chanen auf Fort­pflanzung erhöh­en. Eine vermehrte Ausschüt­tung lässt das Haar glänzen, kräftigt die Nägel und erzeugt einen rosigen Teint.

Ein positiver Einfluss von Liebeshormonen auf emotionale Belastungen (pdf) wurde in verschiedenen Studien belegt. So pro­duziert der Körper bei Verliebtheit verstärkt Melatonin, das Stress lindernd wirkt. Zudem kurbelt das körper­eigene Hormon das Immun­system an und sorgt für eine vermehrte Ausschüt­tung von Sexualhormonen. Dar­über hinaus beugt Mela­tonin dem Alterungs­prozess des Körpers vor.

Die beiden Botenstoffe wirken im Wechsel­spiel miteinander. Wäh­rend Dopa­min für das Glücks­ge­fühl sorgt, fördert Noradre­nalin die Aufmerksamkeit und schärft das Erinnerungsvermögen. Nor­adre­nalin sei Dank können wir uns auch Jahre später noch an die er­ste Begegnung mit unserem Par­tner erinnern.

Die vom Körper ausgeschütteten Hormone erzeugen nicht nur das typische Verliebt­heits­gefühl, sondern können auch das Immun­system stärken. Darüber hinaus min­dern sie den Appetit und sorgen dafür, dass frisch Verliebte weniger Schlaf brauchen. Händchen­halten fördert zudem die Produk­tion des Zell-Treib­stoffs Ade­no­sin­­tri­phosphat, der die Atem­frequenz und den Herz­schlag erhöht, sodass der Kreis­lauf verstärkt in Schwung kommt. Intensives Küssen lässt die Musku­latur ent­spannen, während Sex schmerz­lindernd wirkt. So kann sich Geschlechts­­verkehr beispiels­weise positiv auf Migräne und Menstruations­beschwerden auswirken. Lang­fristig beugt regel­mäßiger Sex Gefäß­erkran­­kungen und Knochen­schwund vor und löst stress­bedingte Ver­spannungen. Nach einigen Monaten des Verliebt­seins, spätes­tens aber nach einem Jahr, pendeln sich Neuro­trans­mitter-Aktivität und die Hormon­produktion wieder auf Normal­maße ein, sodass die anfänglichen Glücks­­hormone ein wenig nachlassen.

Glückliche Partnerschaften können das Krankheitsrisiko senken

Positiven Einfluss auf die Gesundheit hat die Liebe aber nicht nur in der Anfangsphase. Auch wer dauerhaft in einer glücklichen Bezieh­ung lebt, kann die eigene  Gesund­heit und die des Partners stärken. So ergab eine Studie, dass verheiratete Männer in west­lichen Indus­trie­nationen bis zu neun Jahre länger leben als Jung­gesellen. Darüber hinaus leiden geschie­dene Männer und Witwer vermehrt unter Ent­­zündungen der Herz­kranz­­gefäße, was zu einem erhöhten Infarkt­risiko führt. Eine gute Liebes­beziehung hin­gegen kann sich positiv auf den Blutdruck und Cholesterin­werte auswirken. Darüber hinaus senkt es das Risiko für Über­gewicht und schützt vor Depressionen. Risiko mindernd wirkt sich die Liebe auch auf fol­gende Erkrankungen aus:

  • Entzündungen

  • Erkältungen

  • Herpes

Das Spiel mit der Hoffnung – Wenn Online Dating krank macht

Nicht immer sorgen Dating Portale und Co. für den gewünschten Erfolg. Damit einhergehend wächst die Frustration bei den Suchenden, sodass der unerfüllte Partnerwunsch sich langfristig negativ auf die Gesundheit und die Psyche auswirken kann. Vor allem das Gefühl von Zurückweisung schadet dem eigenen Selbstbewusstsein, denn wer regelmäßig Dating Apps nutzt, kann theoretisch gleich mehrfach am Tag virtuell ab­gewiesen werden. Laut einer Studie können Dating Apps auch zu einem veränderten Köpergefühl führen. So gaben Tinder Nutzer in einer Studie an, häufiger unzufrieden mit sich und ihrem Körper zu sein. Gleichzeitig fühlten sie sich vermehrt austauschbar.

Die Sucht nach dem nächste Swipe

Die Online-Suche nach dem perfekten Partner kann sich in manchen Fällen sogar zu einer Sucht entwickeln. Schuld daran ist unter ande­rem der sogenannte “Kaufhauseffekt”. Dieser suggeriert den Nutzern, dass es immer noch eine bessere Option gibt und es sich des­halb gar nicht lohnt, in eine länger­fristige Beziehungen zu investieren. Die Partnersuche entwickelt sich zu einem Kreislauf aus Suchen und Daten. Dabei haben Dating-Süchtige meh­re­re Dates pro Woche, manch­mal sogar am gleichen Abend. Im Mittelpunkt steht vor allem Bestätigung. Zeigt die Dating App einen neuen Treffer an, schüttet der Körper Dopa­min aus, das unser Be­lohnungs­zentrum im Hirn stimu­liert und Glücksgefühle auslöst. Wer also ver­antwort­lich daten möchte, sollte sich ab und zu mal eine Pause gönnen.

Dating in Zeiten von Corona

Mit dem Ausbruch des Coronavirus und den damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens, haben sich unsere all­täglichen Gewohnheiten maßgeblich ver­ändert. Um die Ansteckungsgefahr auf ein Minimum zu reduzieren, wur­den weitreich­ende Maßnahmen zum Schutz der Bevöl­kerung ergriffen. Auch wenn erste Locke­rungen bereits in Kraft getre­ten sind, gilt weiterhin: Wer einkaufen gehen möchte, trägt fortan eine Mundschutz-Maske, der Min­destabstand von 1,5 Metern bleibt besteh­en und kulturelle Angebote können, ab Mitte Mai, nur unter Auflagen genutzt werden. Keine guten Voraus­setzungen für all dieje­nigen, die auf der Suche nach einem Partner sind oder ihren Frühlingsgefühlen freien Lauf lassen wollen.

Wie funktioniert eigentlich die Partnersuche, wenn man sich nicht sehen ge­schweige denn berühren darf?

Wer trotz „Social Distancing” nicht auf das Kennenlernen neuer Menschen verzichten möchte, muss aber nicht voreilig das Hand­tuch werfen. Mittlerweile bieten verschie­dene Dating-Apps Videochat-Funktionen an und auch so gibt es mit Skype, Zoom und Co. zahlreiche Möglichkeiten sich Face-to-Face kennen zulernen. Zudem bietet die Corona-Krise die perfekte Gelegenheit sich von seiner krea­­tiven Seite zu zeigen. Denn auch wenn klassische Dates wie roman­tisch Essen gehen nur be­grenzt mög­lich sind, gibt es andere Mittel und Wege gemeinsam etwas zu er­leben. So kann man sich zum gemeinschaft­lichen Essen vor der Webcam verabreden oder zusammen eines der zahl­reichen virtuellen Konzerte besuchen.

Darüber hinaus haben viele Museen ihr Online-Angebot erweitert, sodass man Ausstellungen bequem von zu Hause aus besuchen kann. Wer nach Gesprächsstoff sucht, kann parallel eine Serie schauen – das versüßt einem nicht nur den Corona-Alltag, sondern schafft auch erste Gemeinsamkeiten. Distanz muss in Sachen “Liebesdingen” also kein Hindernis sein, son­dern kann die Vor­freude auf ein erstes, nicht-virtuelles Treffen sogar schüren.

FAQ – die häufigsten Fragen zu Online Dating

Online Dating per App oder Website hat sich seit einigen Jahren zu einer erfolgs­versprechenden Alter­native zum herkömmlichen Kennen­lernen entwickelt. Genaue Erfolgs­quoten lassen sich dabei allerdings nur schwer fest­machen. Das liegt beispiels­weise an den unter­schied­lichen Aus­richtungen der Apps und Portale. Wer jedoch sein Profil gut pflegt, sich nicht hinter beliebigen Anmach­sprüchen versteckt und auch mal selbst die Initiative ergreift, hat gute Chancen, den Online Flirt in eine reale Offline Beziehung zu verwandeln.

Lesen Sie mehr dazu, welche Dating-App für Sie die richtige ist.

Schmetterlinge im Bauch, Herzrasen, Appetit­losigkeit: Verliebt­sein hat viele Aus­wirkungen auf unseren Körper. Schuld sind die Hormone, die uns in der Anfangs­zeit in einen regel­rechten Rausch versetzen. Lässt die erste Aufregung nach ein paar Monaten nach und entwickelt sich zu Liebe, profitieren Körper und die Psyche von dem Gefühl nach Sicher­heit und Geborgen­heit. Zahlreiche Studien belegen, dass Menschen in Beziehungen gesünder leben. Sie werden seltener krank und genesen außerdem schneller. Wichtig ist allerdings, dass beide Partner zufrieden in der Beziehung sind. In einer un­glücklichen Bezie­hung kehren sich die positiven Effekte schnell ins Gegenteil.

Lesen Sie mehr über den Zusammenhang von Liebe & Gesundheit.

Es gibt tatsächlich Hinweise darauf, dass Beziehungen, die online beginnen, glücklicher verlaufen und länger halten als Beziehungen, die sich offline anbahnen. In einer US-ameri­kanischen Studie wurden 19.000 Bürger zu ihren Beziehungen und Ehen befragt und das Ergebnis: Haben die Partner online zueinander gefunden, gaben sie in puncto Ehezufriedenheit höhere Werte an als die Paare, deren Beziehung offline begonnen hat. Außerdem endeten die Ehen auch seltener in der Scheidung, der Effekt sei allerdings sehr klein. Welchen Anteil beispiels­weise die Persönlichkeits­test und Such­algorithmen der Dating Seiten haben, lasse sich nicht klar bestimmen.

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Wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um Dating Apps wie Tinder vom Handy zu löschen, liegt im Ermessen eines jeden ein­zelnen. Klar sollte jedoch sein, dass es falsche Sig­nale an den Partner senden könnte, wenn man in einer Beziehung weiter­hin nach neuen Flirts Aus­schau hält. Handelt es sich jedoch nur um ein zwang­loses Aben­teuer oder eine offene Beziehung, wird sich wahr­scheinlich niemand daran stören, dass die Dating Apps auf dem Handy bleiben.

Welche App ist für Sie die richtige? Wir haben eine Auswahl der bekanntesten Dating-Apps für Sie zusammengestellt.

Küssen macht nicht nur Spaß, sondern ist auch noch gesund. Puls und Körpertemperatur steigen während des Küssens an, der Stoff­wechsel und Kreis­lauf werden ange­kurbelt. Glücks­hormone und Neuro­trans­mitter im Gehirn sorgen dafür, dass wir schneller Stress abbauen und ent­spannen können. Die 4000 Bakterien, die wir während des Küssens aus­tauschen, regen außerdem das Immun­system an und funktionieren wie eine Art kleine Schluckimpfung.

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