Corona Studien: Das sollten Sie wissen

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 wird unsere Gesellschaft noch lange medizinisch begleiten. Aus einem ursprünglich lokalen Thema rund um die chinesische Stadt Wuhan ist inzwischen eine Pandemie geworden. Welche Auswirkungen dem Virus zugeordnet werden, wie es sich ausbreitet und wo die Forschung und renommierte Wissenschaftler mit entsprechendem Corona Studien stehen – hier finden Sie Details zum aktuellen Geschehen.

Allgemeine Studien zu Corona
Wann gab es die letzte Pandemie in Deutschland
Wann werden wir zu einem “normalen Leben” zurückkehren können
Was ist Corona und wie gefährlich ist es
Werden wir mit dem Coronavirus leben müssen
Corona Studien im Fokus

Aktualisierung: 01.06.2021

Das Wichtigste im Überblick

  • Lockdown, Reiseverbote, Maskenpflicht und Abstandsregel – sinnvolle Maßnahmen in der Pandemie?
  • Impfstoffe unter Zeitdruck – Notfallzulassung auf Kosten der Menschheit?
  • Corona Studien über Vakzine liefern medizinisches Hintergrundwissen – wichtig zur richtigen Beurteilung der Faktenlage
  • Politik und Medizin sprechen nicht dieselbe Sprache
  • aktuelles Infektionsgeschehen im Blick
  • mehr Sicherheit gegen -Cov-2 durch den richtigen Impfstoff
  • Bildung ausreichender Antikörper ist individuell

Allgemeine Studien zu Corona

Weltweit versuchen Kompetenzzentren gezielt in wissenschaftlich effektiven Untersuchungen, die unterschiedlichen Facetten des Corona Virus mit der zukünftigen Beherrschung der Pandemie in Verbindung zu bringen. Corona Studien im stationären als auch ambulanten Umfeld erhalten Unterstützung von Speziallaboren. Neben dem Nutzenverhältnis eventueller Studienmedikamente und auftretenden Besonderheiten in häuslicher Quarantäne müssen zur Evaluierung der Daten elektronische Hilfsmittel wie App oder Smartphone eingesetzt werden.
Körpermaterialien kommen in speziellen Gefäßen in die Labore, der Versand erfolgt in der Regel pseudonymisiert, das heißt ohne die Angabe von persönlichen Daten. Bei Corona Studien im Krankenhaus sind Daten individuell zuordenbar. Die größte Sorge galt der hoffnungslosen Überlastung der Gesundheitssysteme, der Zenit der Pandemie wurde nach einem ersten exponentiellen Anstieg in Deutschland am 16. März 2020 überschritten. An diesem Tag wurden 5.481 Testpersonen positiv auf Sars-Cov-2  getestet. Ab diesem Zeitpunkt wurden erste Maßnahmen zur Eindämmung beschlossen, die zumindest vorübergehend Wirkung zeigten.

Ziel der daraufhin startenden Corona Studien wie beispielsweise der Heinsbergstudie war es, so bald wie möglich präzise Präventionsempfehlungen aussprechen zu können. Wer infiziert sich und warum? Wieso infizieren sich bestimmte Personengruppen nicht? Sekundäre Prüfziele sind die Bestimmung von Dunkelziffern der Sars CoV-2-Infizierten oder gängige medikamentöse Behandlungsmethoden. Im Hinblick auf Vorerkrankungen rücken vor allem Kausalketten in den Fokus des Interesses virologischer Diagnostik.

Was ist Corona?

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 1960er entdeckt. Generell infizieren sie entweder nur Tiere oder nur Menschen und verursachen Erkältungskrankheiten. Äußerst selten sind Coronaviren in der Lage, den Wirt zu wechseln, sich erfolgreich weiterzuverbreiten und schwere Erkältungskrankheiten auszulösen. In der Vergangenheit war dies bei den Ausbrüchen von MERS-CoV und SARS-CoV bereits der Fall. Neu ist hingegen der Stamm des Virus SARS-CoV-2, mit dem bisher noch keine Menschen infiziert wurden. Nach Einschätzungen der chinesischen Behörden handelt es sich bei dem neuartigen Virus um eine Variante, die Wissenschaftler als einen SARS-Erreger von 2002 bezeichnen. Die Bezeichnung SARS-CoV-2 steht für „Schweres akutes Atemwegssyndrom“, eine Erkrankung, die durch Corona ausgelöst wird.

Die virologischen Basisdaten gelten als evident, doch Virusvarianten können leicht ihr Wirtsspektrum erweitern und eine Artengrenze spielend einfach überspringen. Das belegt eine Studie zu den Virusgrundlagen vom Robert-Koch-Institut.

Seit Ende 2020 gibt es zudem unterschiedliche Mutationen des Coronavirus, die eine erhöhte Übertragbarkeit aufweisen und so für eine steigende Reproduktionszahl sorgen. Großbritannien, Südafrika, Brasilien, New York und Indien haben schon eigene Virusvarianten von Sars nachgewiesen.

Wie gefährlich ist Corona?

Lange bevor ein Impfstoff zur Bekämpfung der Pandemie und Infektion von Sars verfügbar war, galten Kinder als jene Gruppe von Menschen mit der geringsten Erkrankungswahrscheinlichkeit. Ergebnisse bei der Überprüfung von Antikörpern deuteten darauf hin, dass Kinder kaum Symptome aufwiesen. Wissenschaftler gingen davon aus, bei Menschen mit schweren Verläufen der Atemwegserkrankungen keine Chance auf Genesung zu haben. Im direkten Vergleich zur saisonalen Influenza ergeben sich viele Ähnlichkeiten zu Sars. Corona Studien deuten auf eine ähnliche Ansteckungsrate hin und das SARS-CoV-2 Virus ist für dieselben Risikogruppen gefährlich. Doch einen wesentlichen Unterschied gibt es: Der neuartige Erreger hatte bisher noch keine Menschen infiziert, so fehlte ihm ein immunologisches Gedächtnis.

Ein echter Vergleich kann daher nur mit den schweren Grippeausbrüchen 1968 mit der Hongkong-Grippe und der Asien-Grippe von 1957 gezogen werden. Auch hier war eine geringe Hintergrundimmunität der Bevölkerung vorhanden. Die Sterblichkeit einer saisonalen Grippe liegt bei wenigem Zehntelprozent und ist daher relativ gering. Vorausgesetzt, schwere Verläufe können zukünftig in der Intensivmedizin besser behandelt werden, dürften die Daten insgesamt ein bisschen höher liegen. Allerdings aus medizinischer Sicht keinesfalls im dramatischen Bereich.

Die Tatsache, dass Covid-19 zunächst als reine Lungenkrankheit diagnostiziert wurde, legte den Verdacht nahe, keinen Einfluss auf andere Organe zu nehmen. Primär waren bei den meisten Patienten die unteren Atemwege betroffen. Die Wirksamkeit verschiedener Medikamente bei Probanden legten allerdings nahe, dass Covid mit einem Impfstoff wie Biontech behandelt werden kann und für mildere Verläufe der Erkrankung verantwortlich ist. Wie lange eine Immunisierung durch den Impfstoff vorhanden ist, ist derzeit noch Gegenstand laufender Corona Studien mit Fokus auf das dauerhafte Vorhandensein von Antikörpern.

Wann gab es die letzte Pandemie in Deutschland?

Bereits im Mittelalter entstehen in Norddeutschland die ersten Pesthäuser, um Kranke möglichst effektiv zu isolieren. Es folgten 1473 Braunschweig und 1495 Celle mit eigenen Unterbringung Stätten für an Pest erkrankten Menschen. Schon damals war Medizinern der Umgang mit notwendiger Isolation bewusst, Gesunden war es verboten auf Märkte, in Kirchen und auf Feste zu gehen. Das erste Gesetz zur Seuchenbekämpfung wurde 1400 im damals deutschen Basel verfasst. Händler, die mit ansteckenden Krankheiten oder dem Pesterreger infiziert sind, dürfen keine Nahrungsmittel verkaufen.

Im 19. Jahrhundert folgte die Cholera. Robert Kochs Maßnahmen gegen die Seuche: Lockdown und Hygiene. Besonders schwer betroffen war Hamburg im heißen Sommer 1892. Das warme Wasser in den kleinen Flüssen und der Elbe erwies sich als idealer Nährboden für den Erreger. Armenviertel mit hohen Bauten, wenig Licht und frischer Luft traf die Cholera hart. Der Bakteriologe Robert Koch reiste in die Stadt. Bestürzt über die Zustände ließ er Schulen schließen, Verkehr und Handel kommen zum Erliegen. Häuser von Infizierten werden mit Karbol und Kalk desinfiziert und Verhaltensregeln veröffentlicht. Fass Wagen mit abgekochtem Wasser und Garküchen bieten eine Bakterien-freie Verpflegung an.

Im Sommer 1918 kommt die Spanische Grippe mit infizierten US-Soldaten des Ersten Weltkrieges nach Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Das neuartige Grippevirus verbreitet sich durch Fronturlauber und Verwundete. Besonders Kiel wird von der Infektion heimgesucht. Matrosen proben kurz vor Ende des Krieges den Aufstand, als der Kaiser abdankt, reisen sie nach Hause und verteilen den Erreger überall. Insgesamt sterben schätzungsweise zwischen 27 bis 50 Millionen Menschen weltweit an der Spanischen Grippe und auch damals versuchten Verantwortliche durch die Schließung von Theatern, Schulen und Kinos die Infektion einzudämmen.

Werden wir in Zukunft mit dem Coronavirus leben müssen?

Verschiedene Simulationsmodelle in den Corona-Studien kommen zu dem Ergebnis, dass die durch Sars bedingte Pandemie die Welt in einen Ausnahmezustand versetzt hat. Der neue Alltag ist von strengen Hygienemaßnahmen begleitet, die Arbeitswelt organisiert sich um und die Wirtschaft hinkt mit einer gewissen Lähmung hinterher. Geschlossene Grenzen samt verwaisten Flughäfen werden zum Sinnbild der weltweit grassierenden Infektionsketten. Ist jetzt unsere Freiheit in Gefahr? Sanitäre Ausnahmezustände gab es in der Geschichte Deutschlands mehrfach. Wissenschaftler haben unter Berücksichtigung von verschiedenen Berechnungsmodellen und der Einbeziehung aktueller Ergebnisse zur Wirksamkeit von Vakzinen eruiert, dass Kinder am geringsten von schweren Verläufen betroffen sind und die wenigsten Symptome entwickeln. Gebildete Antikörper spielen bei ihnen keine wesentliche Rolle. Impfstoffe wie jener von Biontech konnten bei Probanden zwar überzeugende Ergebnisse liefern, die Pandemie verhindern können die Vakzine nicht. Die Gesellschaft wird lernen müssen, mit Sars zu leben – wie das geschehen soll, bleibt weitgehend unbeantwortet.

In Langzeitprognosen wird der Ausbreitungsprozess der Infektionen von Sars bewertet, unabhängig von den erschütterten gesellschaftlichen Grundlagen. Corona verändert dieses Miteinander auf unbestimmte Zeit. Jeder Mensch erlebt für sich das unkontrollierbare Kollabieren des Alltags. Wo zunächst noch der Krisenmodus zur Bewältigung der aktuellen Situation hervorsticht, stellt sich die Frage: Was passiert danach? Wie wird sich diese Pandemie entwickeln?

Obwohl sich die Zeitlinien und Vorhersagen unterscheiden, vollzieht das Modell in der Corona-Studie am Ende der Berechnung einen Turnaround: Covid wird uns als Infektion erhalten bleiben. Die Zukunft wird stark davon abhängig sein, wie sehr eine soziale Durchmischung stattfindet und welche Präventionen Menschen bereit sind zu betreiben. Die Ausbreitung dieser Infektion kann durch eine dauerhafte Immunität der Menschheit in seiner Entwicklung gestoppt werden. Auch die Jahreszeiten spielen bei der Entfaltung eine Rolle.

Wie lange werden wir die Antikörper in uns haben?

Wie weit Corona in Deutschland tatsächlich verbreitet ist, ist den Wissenschaftlern mitten in der Pandemie noch nicht vollständig klar. Eine Corona-Studie des Robert-Koch-Instituts mit rund 90.000 Blutproben von Probanden aus unterschiedlichen Bundesländern lässt vermuten, dass die zeitlich geringe Verfügbarkeit von Antikörpern von etwa 3 Monaten den Großteil der Bevölkerung für eine Infektion mit Sars empfänglich macht. Zwischen Männern und Frauen gibt es auch nach der Verabreichung von Biontech Vakzine als Impfstoff keine statistisch relevanten Unterschiede. Kinder sind in dieser Corona-Studie nicht benannt. Die Evaluierung erfolgt in der Altersverteilung von Personengruppen über 30 Jahren.

Wann werden wir zu einem “normalen Leben” zurückkehren können?

Um den permanenten Lockdown-Zyklen zu entkommen, muss Europa eine gemeinsame Strategie zur länderspezifischen Koordination einführen. Primäres Ziel ist eine drastische Reduzierung der Infektionen durch Sars von Kindern bis hin zu Senioren. Je kleiner die Zonen und je geringer die Mobilität der Menschen, desto schneller gelingt der Weg raus. Jede Maßnahme auf europäischer Ebene koordinieren zu wollen, ist nicht sinnvoll. Doch es bedarf Einteilungen, die wirtschaftlich, politisch und sozial akzeptiert werden und vor allem regional durchgesetzt werden. Deutschland könnte so Landkreise und Bundesländer für sich entscheiden lassen, während ein kleines Land wie Luxemburg für sich wählt, als eine Zone betrachtet zu werden.

Sobald eine einzelne Zone auch nach der Pandemie im grünen Bereich ist, sollen Regionen eigenständig selektieren, welche Maßnahmen die Infektionen weiterhin drücken sollen. Tests, Reisebeschränkungen und lokale Regulierungen schützen Risikogruppen wie Senioren und ermöglichen Kindern ein Leben in einer „normalen“ Umgebung.

Corona Studien im Fokus: Wie werden Aussagen, Handlungen und Entscheidungen von Ärzten, Virologen, Wissenschaftlern und Politikern zu folgenden Themen geprüft?

Aktuell befindet sich die Welt im Informationsvakuum zu den Themen Sars, Pandemie und Impfstoffbeschaffung

Corona Studien zu Maskenpflicht

In der Corona-Studie der Universität Yale konnten jedenfalls keine belastbaren Hinweise auf den Nutzen von Gesichtsmasken evaluiert werden. Ergebnisse lassen eher darauf schließen, weiterhin strengen Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen zu folgen, als von der Maskenpflicht Gebrauch zu machen. Auch wer mit Impfstoffen wie dem Vakzin von Biontech geimpft wurde, kann für etwa 2 Tage ansteckend sein. Der Impfstoff schützt lediglich in den meisten Fällen vor einem schweren Verlauf, nicht aber vor der Wirksamkeit einer Infektion.

Corona Studien zu den Abstandsregeln

Viel wahrscheinlicher ist, dass Abstandsregeln in der Pandemie die Infektionen durch Sars reduzieren. Die neue Corona-Studie des Robert-Koch-Instituts befasst sich mit der 1,5 bis 2 Meter großen Abstandsregel. Welche Wirksamkeit Hygiene und Abstand in Kombination haben, ist klar: je größer die Distanz, desto effektiver. Weniger Infektionen scheinen in dieser Corona-Studie belegt, allerdings gibt es Unterschiede in der Umgebung. Da die Aerosole einen wesentlichen Faktor bei den Infektionen haben, fallen die Ergebnisse eindeutig aus. Drinnen helfen Abstand und Masken nur in geringem Maße vor einer Infektion, draußen hingegen sehr wohl.

Corona Studien zu den Schließungen im Einzelhandel

Eine gemeinsame Corona-Studie der Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin belegen keine erhöhte Gefahr von Infektionen im Einzelhandel während dieser Pandemie. Aktuelle Schutzmaßnahmen reichen den Ergebnissen nach aus, die Wirksamkeit zu unterstreichen und damit Kinder als auch Erwachsene ausreichend zu schützen. Eine Schließung gilt nicht als belegt, da epidemiologische Daten diese These in der Corona-Studie nicht untermauern.

Corona Studien zum Reiseverbot

Eine Corona-Studie des Wissenschaftszentrums Berlin zeigt in ihren Ergebnissen deutlich: Reiseverbote haben Wirksamkeit. Sie eignen sich zur Eindämmung der Pandemie und schränken Covid ein. Länder, die früh auf Reisebeschränkungen gesetzt haben, konnten in der Ausbreitung der Infektionen Vorteile erzielen und den Prozess verlangsamen. Tourismus, Geschäftsverkehr und die zunehmende Globalisierung waren tragende Säulen bei den Infektionen von Kindern und Erwachsenen. Impfstoffe wie Vakzine von Biontech bieten Geimpften zwar den persönlichen Schutz zu einem sehr hohen Prozentsatz keinen schweren Verlauf erleben zu müssen, eine neuerliche Ansteckung können sie dennoch nicht verhindern. Wissenschaftler sind sich in der Corona-Studie einig, dass Infektionen aus pandemischen Quellregionen ein sehr hohes Risiko darstellen. Eine Impfung durch Biontech alleine reicht zur Eindämmung von Sars nicht aus.

Corona Studien zur Ausgangssperre

Die Forschung zur Wirksamkeit von Ausgangssperren zeichnet eher ein diffuses Bild. Statistisch lassen sich nächtliche Ausgangssperren nicht signifikant mit den Ergebnissen der Corona-Studie in Verbindung bringen. Typische Probanden wie im medizinischen Sektor gibt es hier nicht, auch Contact Tracing bietet kaum Aufschluss in der Pandemie.

Corona Studien zur Anzahl der Kontaktpersonen und private Treffen

Laut einer Corona-Studie des RKI handelt es sich bei den meisten Infektionen um ein diffuses Geschehen ohne konkrete Quelle zu den Infektionen. Daher ist von einer dauerhaften Zirkulation in der Bevölkerung auszugehen, auch nach der Pandemie.

Weiterhin spielt in den Ergebnissen zu den Infektionen mittels Sars die Ansteckung in Privathaushalten eine wesentliche Rolle. Kitas, Schulen und das berufliche Umfeld bilden das zweithöchste Risiko für Infektionen. Umso wichtiger erscheint in diesem Zusammenhang der Gebrauch von Impfstoffen wie das Vakzin von Biontech, damit die gesamte Bevölkerung mehr Antikörper aufbauen kann und auf Dauer nicht mehr diese hohe Anfälligkeit zur Infektion von Sars aufweist.

Wie widerlegen Studien Aussagen von Corona Querdenkern oder Corona Impfgegnern?

Covid und seine Auswirkungen auf Probanden offizieller Corona Studien sind nur eine Facette in der Pandemie. Die Wirksamkeit von Impfstoffen in den statistischen Ergebnissen eine völlig andere. Zudem bilden Menschen in unterschiedlicher Intensität Antikörper, wodurch sich deren Immunität nur diversifiziert bewerten lässt. Kinder lassen inzwischen auf ein identisches Ansteckungsrisiko schließen und Vakzine wie der Impfstoff von Biontech werden vermutlich in Zukunft regelmäßige Auffrischimpfungen herstellen müssen, um als dauerhaft effizient zu gelten. All diese Argumente bieten mitten in der Pandemie Zweiflern viel Nährboden. Doch wirklich verlassen sollte man sich auf Zahlen, Daten und Fakten seriöser Institute und medizinischer Expertise. 

Corona Studien zu den Corona-Impfstoffen

Eine Corona Studie, die sich mit der Impfung mit dem Impfstoff von Biontech in Israel  beschäftigt zeigt auf, wie wichtig es für Kinder und Erwachsene ist, beide Dosen der Vakzine zu erhalten. Die Ergebnisse belegen die Wirksamkeit: Erst die zweite Spritze des Impfstoffs macht eine Infektion mit Covid ziemlich unwahrscheinlich.

An Covid erkrankte Menschen leiden zunehmend an den Folgen der Krankheit. Die Wirksamkeit der Impfstoffe ist belegt, Vakzine wie jene von Biontech tragen weltweit zur Linderung der Symptome bei. Eine Ansteckung mit Sars können sie dennoch nicht zu 100 % verhindern. Unter normalen Bedingungen außerhalb einer Pandemie stehen Impfstoffen wie dem Vakzin von Biontech 15 bis 20 Jahre Zulassungsprozedur bevor. Durch die beschleunigten Verfahren sind bereits 3 Impfstoffe in Europa zugelassen, weitere Impfstoffe mit Vakzine befinden sich in der abschließenden Studienphase III. Die Erhebung der Daten zur COVID-19-Impfung erfolgt in den Impfzentren und durch die Mobilen Impfteams.

Wie werden die Impfstoffe überhaupt getestet?

Um die Wirksamkeit der Impfstoffe durch Antikörper zu belegen, müssen die Ergebnisse klar sein. Für Kinder sind eigene Impfstoffe notwendig, um Sars erfolgreich zu bekämpfen. In sogenannten klinischen Prüfungen eines neuen Impfstoffs wie dem Vakzin von Biontech werden freiwillige Probanden zur Datengewinnung herangezogen. Hinsichtlich der Wirksamkeit gegen Sars, Verträglichkeit sowie der Bildung von Antikörpern werden im Vorfeld Labor- und Tierversuche vorgenommen. Damit soll das Risiko für Menschen verringert und die Chance auf einen Zulassungserfolg gesteigert werden. Die Erprobungsphase des Impfstoffs gliedert sich in Phase I bis III. Im ersten Abschnitt wird die Verträglichkeit des Impfstoffs mit bis zu 30 Personen überprüft. In Phase II suchen Mediziner nach der Immunantwort (Antikörper) bei Verabreichung von 2 Dosen (maximal 500 Probanden). Wobei in der letzten Phase mehr als 10.000 Personen mit hohem Ansteckungsrisiko den Impfstoff verabreicht bekommen. Anschließend erfolgt die Schutzwirkung. Der freien Entscheidung der Schwangeren für eine Impfung soll jedoch durch die aktualisierte STIKO-Empfehlung mehr Raum gewährt werden.

Wieso sind die Corona-Impfstoffe so schnell zugelassen worden?

Unter Druck der aktuell grassierenden Pandemie, war es besonders wichtig, rechtzeitig in das Infektionsgeschehen rundum Sars einzugreifen, um die Bevölkerung möglichst rasch mit Antikörpern zu versorgen. Unterschiedliche Vakzine haben im Schnellverfahren die Zulassungsphasen I bis III durchlaufen und wurden auf Wirksamkeit, Dauer der Immunisierung per Erst- und Zweitimpfung getestet. Die Bildung von Antikörpern führt bei den Vakzinen wie Biontech dazu, dass mehr als 95 % der Geimpften von der nachhaltigen Wirksamkeit gegenüber Sars ausgehen können. Innerhalb von 7 Tagen erfolgt die zweite Dosis. Der mRNA Impfstoff hat den Vorteil einer schnellen Produktionskette, muss aber bei minus 70 Grad gelagert werden. Die Kooperation mit Pfizer beruht auf der 2018 getroffenen Vereinbarung, gemeinsam einen mRNA-basierten Impfstoff gegen Influenza zu entwickeln.

Am deutschen Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, dem Paul-Ehrlich-Institut, werden auftretende Nebenwirkungen überwacht. Die gängigsten Impfreaktionen sind Schmerzen an der Einstichstelle, Abgeschlagenheit, Fieber, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen. Nach durchschnittlich 2 Tagen sind die Reaktionen auf den Impfstoff gegen Sars abgeklungen.

Die Welt braucht Abkühlung – welches System ist das Beste?

Denkbar wäre eine globale Gesellschaft, die sich bewusst auf lokale Strukturen zurückentwickelt. Es folgt eine Rückbesinnung auf Haus und Hof, Familie, regionale Erzeugnisse und Nachhaltigkeit. Eine Wir-Kultur tritt in den Vordergrund. Am Ende ist anzunehmen, dass sie Welt gestärkt aus der Krise rundum Covid hervorgeht und dank zahlreicher Probanden die Wirksamkeit der Impfstoffe gezielt voranschreitet. Noch lassen die Ergebnisse in Bezug auf Antikörper keine 100%igen Rückschlüsse zu. Es scheint, als wären Vakzine lediglich für einen bestimmten Zeitraum in der Lage, die Infektionen in der Pandemie zu reduzieren. Die Rolle der Kinder im gesamten Ansteckungsgeschehen bleibt zunächst etwas vage.

Dennoch werden Menschen im Umgang mit Veränderungen flexibler. Die Weltwirtschaft wächst zwar weiter, aber wesentlich langsamer bis hin zur Stagnation. Es stellt sich vermehrt die Frage nach dem Sinn des Wirtschaftens: stets noch mehr Profit? Oder sind ökologisch vorteilhaftere Problemlösungen vielleicht doch die besseren?