CBD bei Halsschmerzen – Halskratzen lindern mit Hanf?

Ein trockenes Gefühl im Hals, ein Kratzen, Husten: Besonders in den Herbst- und Wintermonaten leiden viele Menschen an Halsschmerzen. Die Ursachen dafür können vielfältig sein. Eine Infektion der Atemwege, ausgelöst durch Erkältungsviren, zählt zu den häufigsten Verursachern der Schmerzen im Hals und wird oft von Schluckbeschwerden und Husten begleitet. Auf der Suche nach Alternativen zu herkömmlichen Erkältungsmitteln, stoßen viele Verbraucher auf CBD Öl. Dem Extrakt aus der Hanfpflanze werden zahlreiche Eigenschaften nachgesagt, die auch bei Halsschmerzen von Nutzen sein könnten.

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CBD Öl gegen Halsschmerzen – Was sind die Ursachen für Halsweh?

Um klären zu können, wie CBD bei Halsschmerzen Linderung verschaffen könnte, müssen die unterschiedlichen Arten der Schmerzen unterschieden werden. Generell gilt: Bestehen die Halsschmerzen nicht länger als 2 Wochen, werden sie als akut eingestuft. Dauern sie deutlich länger an oder kehren immer wieder, spricht man von chronischen Halsschmerzen.

Virale Hals- und Rachenentzündungen
Besonders in der kalten Jahreszeit treten bei Erwachsenen wie bei Kindern die typischen Erkältungssymptome auf: Husten, Schnupfen, Heiserkeit und ein schmer­zender Hals. Ausgelöst werden die Schmerzen durch Viren, die eine Ent­zündung der Hals- bzw. Rachen­schleim­haut herbei­führen. Nach ungefähr 3 Tagen sollten die Hals­schmerzen von alleine zurückgehen.

Bakterielle Infektionen
Diese Infektion wird nicht durch einen Virus, sondern durch Bakterien (häufig beta-hämolysierende Strepto­kokken A) ausgelöst. Die Folge können eine Kehlkopf- oder Mandel­entzündung sein. Die Halsschmerzen äußern sich oft stärker und gehen mit Schluck­beschwerden, Heiser­keit und ge­schwollenen Lymph­knoten einher. Zur Behandlung wird in der Regel ein Antibiotikum eingesetzt.

Weitere Krankheiten
Halsschmerzen sind oft auch begleitende Symptome bei Krankheiten wie Scharlach, Mumps, Pfeiffersches Drüsenfieber und Pseudokrupp. Auch sogenannte Rückflusskrankheiten, die sich beispielsweise durch Sodbrennen äußern, können dazu führen, dass der Hals gereizt wird und schmerzt.

Allergien
Ob saisonaler Heuschnupfen oder andauernde Allergie gegen Tierhaare oder Hausstaubmilben: Allergien können den Schleimhäuten in Nase und Hals erheblich zusetzen und für Beschwerden wie Reizung, Jucken und Brennen im Rachenbereich sorgen.

Überanstrengung und äußere Einflüsse
Wer viel und laut spricht, merkt es schnell: Die Stimme ist überbeansprucht und der Hals schmerzt. Auch Zigarettenrauch, der Dampf von Lösungsmitteln oder ein starker Alkoholkonsum können Stimme und Hals erheblich schaden und Schmerzen verursachen.

Gut zu wissen!
Halsschmerzen gehören auch zu den Symptomen, die durch die Lungenerkrankung Covid-19 hervorgerufen werden können. Am häufigsten berichten Betroffene jedoch über Husten (48%), Fieber (40%), Schnupfen (21%) und eine Störung des Geruchs- bzw. Geschmackssinns (15%).¹ Bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus sollte der behandelnde Hausarzt oder ggf. der ärztliche Bereitschaftsdienst telefonisch kontaktiert werden.

Wirkung CBD bei Halsschmerzen – Wie kann CBD helfen?

CBD könnte auf 3 verschiedene Arten bei Halsschmerzen Linderung verschaffen:

  • Immunsystem regulieren

    CB2 Rezeptoren sind vor allem in den Zellen unseres Immunsystems zu finden. In den Leuko­zyten (weiße Blut­körperchen), in der Milz und in den Mandeln steuern die Re­zep­­toren unter anderem die Aus­­schüttung von Zytokinen. Diese speziellen Ei­weiße wiederum können auf das Zell­wachs­tum eingreifen und das Immun­system regulieren.²

  • Entzündungen hemmen

    Das entzündungshemmende Potential von CBD könnte für die Be­handlung von Hals­schmerzen sehr hilfreich sein. Aktu­elle For­schungen legen nahe, dass die ent­zündete Schleim­haut im Hals mit Hilfe von CBD schneller re­generieren könnte, da der Naturextrakt im Ver­dacht steht, die Bildung von ent­zündungs­fördernden Mediatoren zu hemmen.

  • Schmerzen lindern

    Halsschmerzen während einer Er­kältung klingen häufig von alleine nach 2-3 Tagen ab. Ver­ant­wortlich für das Schmerz­empfinden sind Vanilloid-Rezeptoren, die Schmerz­reize im Körper weiter­leiten. CBD kann vermut­lich mit diesen Rezeptoren inter­agieren, sodass Schmerzen ge­lindert werden könnten.³

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Erfahrungen mit CBD bei Halsschmerzen

Wer nach Erfahrungsberichten von An­wendern von CBD bei Halsschmerzen sucht, wird nicht schnell fündig. Die Berichte sind für diesen speziellen Anwendungsfall sehr rar gesät. Allerdings wird häufig von der CBD Wirkung zur Linderung von Erkältungssymptomen berichtet. Es wird beschrieben, dass die Ein­nahme von CBD sich positiv auf das Wohl­befinden und den Schlaf der Erkrankten ausgewirkt habe. Auch eine schmerz­lindernde Wirkung wird beschrieben. Da es sich bei CBD um ein Nahrungs­ergänzungs­mittel handelt, können jedoch keine Wirk­versprechen gemacht werden. Ob und wie Canna­bidiol auf den einzelnen Menschen wirkt, muss jeder Anwender schritt­weise selbst herausfinden.

Dosierung – so wird CBD bei Halsschmerzen angewendet

CBD steht Verbrauchern in verschiedenen Formen zur Verfügung. Die verbreitetsten sind:

Die beliebteste Darreichungsform ist das CBD Öl, auch CBD Tropfen genannt. Es lässt sich individuell dosieren und ist einfach anzuwenden. Das Öl ist in zahlreichen Konzentrationen erhältlich, sodass ein schrittweises Herantasten an die perfekte Menge CBD problemlos möglich ist. Und das ist wichtig, da es für die Einnahme von CBD keine allgemeingültigen Empfehlungen gibt. Wer mit einer niedrigen Konzentration beginnt und gegebenenfalls die Dosis langsam steigert, kann so schnell auf mögliche Nebenwirkungen reagieren und das perfekte Maß CBD für sich herausfinden.

Alternative Methoden zur Einnahme von CBD

Um Halsschmerzen zu lindern, wird oft empfohlen, für eine ausreichende Befeuchtung der Schleimhäute zu sorgen. Tee trinken, inhalieren, Bonbon lutschen – diese Hausmittel haben sich bewährt, um die lästigen Schmerzen und Schluckbeschwerden abzumildern. All diese Behandlungen lassen sich hervorragend mit dem beliebten Extrakt aus Hanf verbinden.

Gut zu wissen:
Wer weniger unter Stress leidet, hat seltener mit Infektionen zu kämpfen.5 CBD kann dabei helfen, Entspannung und Wohlbefinden zu fördern.

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Nebenwirkungen & Wechselwirkungen von Cannabidiol

Cannabidiol ist in der Regel gut verträglich. Sollten jedoch unerwünschte Begleit­er­scheinungen auftreten, wird geraten, die Einnahme zu unter­brechen oder die Dosierung zu verringern. Mögliche Neben­wirkungen sind Müdigkeit, Benommen­heit und ein trockenes Mund­gefühl. Außerdem sollten Personen mit einem niedrigen Blutdruck nach der Einnahme von CBD ihre Werte im Blick behalten: CBD kann laut Erfahrungs­berichten den Blutdruck senken.

CBD Wechselwirkungen mit Medikamenten

Da CBD Einfluss auf körpereigene Enzyme nehmen kann, können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten nicht ausgeschlossen werden. So ist es möglich, dass Medikamente, die auf die gleichen Enzyme wie CBD ansprechen, stärker oder schwächer wirken, wenn CBD parallel angewendet wird. Bei Unsicherheit sollte vor der Einnahme der behandelnde Hausarzt um Rat gefragt werden. Laut Untersuchungen können folgende Medikamente von den Wechselwirkungen betroffen sein:

  • Säurehemmer

  • Gerinnungshemmer

  • Schmerzmittel

  • Neuroleptika

CBD Wechselwirkung mit Nahrungsergänzungsmitteln

Nicht nur Arzneimittel, auch Nahrungs­ergänzungs­mittel können durch den Verzehr von CBD zu un­erwünschten Wechsel­wirkungen führen. Eine erhöhte Schläfrigkeit kann hierbei die Folge sein. Um dies zu vermeiden, wird empfohlen auf die folgenden Nahrungs­ergänzungs­mittel, die bekanntermaßen mit Cannabidiol wechselwirken, zu verzichten:

  • Katzenminze

  • Kava

  • Hopfen

  • Johanniskraut

  • L-Tryptophan

  • Melatonin

Studien und Quellen zum Thema CBD bei Halsschmerzen

  1. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText3
  2. https://www.cannabis-med.org/data/pdf/de_2006_01_2.pdf
  3. http://archiv.aktuelle-wochenschau.de/druck/2013/wochenschau04_2013.pdf
  4. https://www.uk-erlangen.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/detail/was-tun-bei-schniefnase-und-halskratzen/
  5. https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/nejm199108293250903

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Halsschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Neben der klassischen Erkältung (grippaler Infekt) können auch Umwelteinflüsse oder eine Überanstrengung Auslöser für die Schmerzen im Hals- und Rachenbereich sein. CBD besitzt ein schmerzlinderndes und entzündungshemmendes Potential und könnte somit dazu beitragen, die Symptome abzumildern und das Wohlbefinden zu steigern.

Erfahren Sie mehr über die CBD Wirkung bei Halsschmerzen.

Da es sich bei CBD Produkten um Nahrungsergänzungsmittel mit natürlichen Inhaltsstoffen handelt, können keine allgemeingültigen Dosierungsempfehlungen gegeben werden. Generell gilt: je nach Intensität des Schmerzen sollte mit einer geringen Dosis begonnen werden, die nach Bedarf gesteigert werden kann. Als Richtlinie kann folgende Dosierung dienen: Bei leichten bis mittel starken Schmerzen können 2 mal täglich 3 Tropfen eines 5 oder 10%igen Öls eingenommen werden.

Mehr Information über die CBD Dosierung bei Halsschmerzen.

Hier gilt es als erstes abzuklären, welche Ursache hinter den Halsschmerzen steckt. Ist ein grippaler Infekt oder gar eine Grippe Grund für die Schmerzen, sollte der Körper Zeit und Ruhe zur Regeneration bekommen. Sport kostet den Körper wichtige Energie, die er im Kampf gegen die Krankheitserreger benötigt. Wer jedoch nur leichte Erkältungssymptome oder Halsschmerzen aufgrund starker Beanspruchung hat, sollte nach eigenem Ermessen sein Sportpensum moderat gestalten.

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Unsere Autor*innen
Dipl.-Ges. oec. (FH) bei der

Im Jahr 2002 hat Jennifer Ann Steinort ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Kinderpflegerin abgeschlossen. Darauffolgend hat sie ihr Studium an der Hochschule Niederrhein angetreten. Studienschwerpunkte waren Krankenhausmanagement, Gesundheitsökonomie und Medizincontrolling. Zudem haben die konservative und operative Krankheitslehre sowie Rehabilitation und Psychiatrie eine große Rolle eingenommen. Jennifer Ann Steinort hat den akademischen Grad Dipl.-Ges. oec. (FH) erlangt und arbeitet seit 2012 als Fachjournalistin für Medizin, Gesundheit und Familie.