CBD bei Diabetes – Pflanzliche Unterstützung mit Hanf

Wirkung
Nebenwirkungen
Erfahrung
Wechselwirkungen
Dosierung
Häufige Fragen

CBD bei Diabetes – Pflanzliche Unter­stützung mit Hanf

Wirkung
Erfahrung
Dosierung
Nebenwirkungen
Wechselwirkungen
Häufige Fragen

Aktualisierung: 25.03.2020

Diabetes mellitus stellt einen Sammelbegriff für verschiedene Störungen des Stoffwechsels dar. Im Fokus steht dabei die chronische Über­­zu­cke­rung, auch Hyperglykämie genannt. All­ge­mein wird die Erkrankung daher auch als „Zucker­krank­heit“ bezeichnet. Immer häufiger ist davon zu lesen, dass die Einnahme von CBD bei Dia­be­tes sinnvoll ist, um die Be­schwer­den der Krankheit und die möglichen Spätfolgen abzumildern.

  • Therapiebegleitend bei Diabetes anwendbar

  • Gut verträglich und neben­wir­kungs­arm

  • Sollte nur in Absprache mit einem Arzt angewendet werden

  • Therapiebegleitend bei Diabetes anwendbar

  • Gut verträglich und neben­wir­kungs­arm

  • Sollte nur in Absprache mit einem Arzt angewendet werden

DIE BESTEN CBD ÖLE – WIR HABEN FÜR SIE GETESTET!

Mediziner unterscheiden zwei verschiedene Typen von Diabetes. Betroffene leiden mit 90 % vor allem unter dem Typ-2-Diabetes. Dabei ist die Wirkung von Insulin in den Körperzellen herabgesetzt. Gleichzeitig weisen Betroffene einen Insulinmangel auf. Der Typ-1-Diabetes kommt mit etwa 10 % deutlich seltener vor. Hierbei liegt eine Autoimmunerkrankung zu­grun­de, wobei die Insulinproduktion durch das körpereigene Abwehrsystem gestört wird. Als Folge steigt der Glucoseanteil im Blut, auch Blutzucker genannt. Diabetes ist weit verbreitet. Schät­zungen zufolge leidet jeder elfte Erwachsene unter der Krankheit, damit sind es 425 Mil­lio­nen Menschen weltweit.

CBD und Diabetes

Bei Cannabidiol (CBD) handelt es sich um einen Extrakt aus der Hanfpflanze. Im Gegensatz zu THC wirkt die Substanz aber nicht be­rau­schend. Freiverkäufliche Nahrungsergänzungsmittel mit CBD dürfen höchstens 0,2 % THC enthalten. Die­se geringe Menge reicht nicht aus, um psy­cho­ak­tive Effekte hervorzurufen. Sowohl der Kauf als auch die Einnahme von CBD sind legal. Die Hanfpflanze wird be­reits seit Jahrtausenden eingesetzt, um zahlreiche Beschwerden zu lin­dern. Das Gewächs vereint einen wertvollen Mix aus Mine­ral­stof­fen, Vi­ta­mi­nen, Bal­last­stof­fen, Proteinen und Fettsäuren. Zudem enthält die Hanfpflanze folgende Substanzen, die vor allem für For­scher sehr in­te­res­sant sind:

  • Cannabinol

  • Terpene

  • Cannabichromen

  • Cannabigerol

  • Flavonoide

  • Cannabinol

  • Terpene

  • Cannabichromen

  • Cannabigerol

  • Flavonoide

Im Mittelpunkt der Studien steht vor allem das enthaltene Can­na­bi­diol (CBD). Mithilfe von Un­ter­su­chungen an Tieren und Men­schen konnten bereits erste Hin­wei­se auf positive Eigenschaften der Sub­stanz auf­ge­deckt werden. Für Men­­schen mit Diabetes ist vor allem das ent­zün­dungs­hem­men­de Po­ten­zial von Bedeutung.

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CBD bei Diabetes Typ 1 und Typ 2: Wie wirkt Cannabidiol?

Die mögliche Wirkung des Cannabinoids CBD beruht auf dem sogenannten Endocannabinoid-System. Jeder menschliche Körper verfügt sowohl über das System als auch über zwei zugehörige Re­zep­to­ren (CB 1 und CB 2). Auch wenn noch nicht gänzlich geklärt ist, welche Bedeutung dem Endocannabinoid-System zukommt, vermuten Forscher, dass es Körperfunktionen und Bo­ten­stoffe beeinflusst.

CBD soll seine Wirkung entfalten können, indem es an die Rezeptoren des Endocannabinoid-Sys­tems andockt. Verschiedene Studien an Tieren und Menschen haben gezeigt, dass CBD im menschlichen Körper womöglich positive Ef­fek­te hervorrufen kann. Folgende Ei­gen­schaf­ten soll CBD besitzen:

  • angstlösend

  • beruhigend

  • schmerzlindernd

  • entzündungshemmend

  • beruhigend

  • angstlösend

  • schmerzlindernd

  • entzündungshemmend

Für Diabetes-Patienten ist vor allem der Umstand interessant, dass CBD entzündungshemmende Eigenschaften besitzen soll. Auch eine Regulierung des Blut­zu­cker­spie­gels mithilfe von CBD wird rege diskutiert.

Gibt es wissenschaftliche Studien zur Wirkung von CBD Öl?

Zahlreiche Untersuchungen haben sich mit der Frage beschäftigt, wie sich Cannabis auf eine Diabetes-Erkrankung auswirkt. CBD als isolierte Substanz der Hanfpflanze findet in Studien weniger Beachtung. Da der Extrakt aber immer populärer wird, kann damit gerechnet werden, dass auch CBD weiter erforscht wird.

Aufgrund erster Hinweise aus Untersuchungen nehmen einige Forscher an, dass CBD durch sein entzündungshemmendes Potenzial bestimmte Symptome lindern kann. Zudem spielen chro­nische Entzündungsgeschehen bei der In­su­lin­resistenz (die Körperzellen werden un­emp­find­licher gegenüber Insulin) eine wichtige Rolle. Schließlich stößt eine In­su­lin­re­sis­tenz die Entwicklung von Typ-2-Dia­be­tes an.

Eine Studie aus dem Jahr 2006 hat ergeben, dass eine regel­mä­ßige Verabreichung von CBD an Mäuse die Anzahl der Diabetes-Neu­er­kran­kungen bei den Tieren deutlich reduziert. Zu­dem zeigte sich im Blut der behandelten Mäu­se, dass weniger ent­zünd­liche zyto­kine Zel­len ent­hal­ten waren. Bei Zytokinen han­delt es sich um körpereigene Substanzen, die von den Zellen des Im­mun­sys­tems her­ge­stellt werden. Sie spie­len eine Rolle bei der Steue­­rung der kör­per­ei­ge­nen Abwehr und Ent­steh­ung von Ent­­zün­dungen. Zudem schien CBD in der Lage zu sein, die sogenannte Insulitis, eine Er­kran­kung der Bauch­­spei­chel­drü­se, zu hemmen.

Eine weitere Studie, diesmal aus dem Jahr 2016, zeigte, dass eine Behandlung mit CBD die Ent­zün­dungsparameter in der Bauch­spei­chel­drü­se bei Mäusen lindern kann.

Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2019 brachte Ergebnisse her­vor, die nahelegen, dass CBD neu­ro­pro­tektives Potenzial be­sitzt. So verbesserte die Gabe von CBD die Gedächt­nis­funk­tion im Gehirn von diabetischen Ratten.

Die überwiegende Anzahl der Studien, die CBD bei Diabetes thematisieren, wurde an Tieren durchgeführt. Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass sich das Cannabinoid CBD bei Diabetes als hilfreich erweisen könnte. Dennoch müssen weitere Untersuchungen folgen, um klare Hand­lungs­emp­feh­lungen für Diabetes-Patienten zu geben.

CBD Öl: Erfahrungen bei Diabetes

Im Internet können vereinzelt Erfah­rungs­be­­rich­te eingesehen werden. Demnach setzen Pa­tien­ten CBD ein, um ihre Dia­be­tes-Me­di­ka­tion zu ergänzen. Während manche Patienten eine Ver­bes­serung ihrer Werte angeben, konnten andere wiederum keine Sen­kung der Blut­zu­cker­werte beobachten. Inte­res­sant ist eben­falls, dass CBD Betroffenen an­schei­nend dabei hilft, Ängste und Schlaf­stö­rungen zu bekämp­fen. Da es sich bei Erfahrungsberichten lediglich um subjektive Eindrücke handelt, müssen Diabetes-Patienten für sich selbst her­aus­fin­den, ob CBD zur Ver­bes­se­rung des Wohlbefindens beitragen kann.

CBD und Diabetes: Dosierung

CBD kann mithilfe von verschiedenen Darrei­chungs­for­men eingenommen werden. Dazu gehören:

  • CBD Öl

  • CBD Kapseln

  • CBD Tabletten

  • CBD Vape-Konzentrate

  • CBD Tinkturen

  • CBD Lebensmittel

  • CBD Tee

  • CBD Cremes

  • CBD Globuli

  • CBD Öl

  • CBD Kapseln

  • CBD Tabletten

  • CBD Tinkturen

  • CBD Lebensmittel

  • CBD Vape-Konzentrate

  • CBD Tee

  • CBD Cremes

  • CBD Globuli

Insbesondere CBD Öl wird häufig angefragt, da es einfach eingenommen werden kann und eine individuelle Dosierung möglich ist. Ein qua­li­ta­tiv hochwertiges Produkt enthält zudem keine Aro­men oder unerwünschten Zusatzstoffe.

Für Menschen mit Diabetes gibt es keine all­ge­mein­gül­tige Dosierungsempfehlung. Daher soll­ten sich Betroffene individuell an die für sie rich­­ti­ge Dosierung herantasten. Die CBD Öl Menge kann unproblematisch an die Bedürf­nis­se angepasst werden. Zunächst sollte mit we­ni­gen Tropfen gestartet werden. Damit er­hal­ten Diabetes-Patienten die Möglichkeit, sich mit der Anwendung vertraut zu machen und Ne­ben­wir­kung auszuschließen. Laut Emp­feh­­lungen sollte eine Dosierungsanpassung frü­hes­tens nach einer Woche erfolgen.

Als Orientierungshilfe können 2 × 4 Tropfen CBD Öl täglich dienen.

CBD und Diabetes: Sublinguale Anwendungsform ist empfehlenswert

CBD Öl wird am besten mit der sublingualen Anwendungsform aufgenommen. Dabei werden einige Tropfen unter die Zunge geträufelt. An­wen­der sollten darauf achten, dass sie 1-2 Mi­nu­ten abwarten, bevor sie die Produktreste her­un­ter­schlucken. So erhält die Mund­schleim­­haut genügend Zeit, die wertvollen Inhaltsstoffe auf­zu­neh­men. Zudem empfiehlt es sich, etwa 20 Minuten auf Nah­rungs­mit­tel und Trink­flüs­sig­kei­ten zu verzichten.

CBD Öl und Diabetes: Nebenwirkungen

Zwar handelt es sich bei CBD um einen Na­tur­ex­trakt, trotzdem können Nebenwirkungen nicht ganz ausgeschlossen werden. Beob­ach­tungen zufolge können unerwünschte Begleit­er­schei­nungen wie Schläfrigkeit, Be­nom­men­heit und ein trockenes Mundgefühl auftreten.

CBD Öl bei Diabetes: Wechselwirkungen

Cannabidiol ist in der Lage, körpereigene Enzyme zu beein­flus­sen. Die Folge: Medi­ka­men­te können schwächer oder stärker wir­ken. Aus diesem Grund ist es wichtig, mög­­li­che Wech­sel­wir­kungen zu beachten. Nicht selten nehmen Menschen mit Diabetes noch andere Medikamente ein. Wenn sich Be­trof­fe­ne unsicher sind, ob die täglich ein­zu­neh­men­den Arz­nei­mit­tel zu Wech­sel­wir­kungen führen, sollte sicher­heits­hal­ber der Arzt befragt werden. In Unter­su­chungen konn­te fest­ge­stellt werden, dass CBD mit fol­gen­den Arz­nei­mit­teln inter­agieren kann:

  • Säurehemmer

  • Gerinnungshemmer

  • Schmerzmittel

  • Neuroleptika

Nahrungsergänzungsmittel: Wechselwirkungen sind auch hier möglich

Wechselwirkungen ergeben sich nicht nur durch die Kom­bi­na­tion von Arzneimitteln und CBD. Auch wenn Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel gemeinsam mit CBD eingenommen werden, können Wechselwirkungen ent­ste­hen. Dann können Patienten eine er­höh­te Schläfrigkeit bemerken, die den All­tag be­las­tet. Um Wechselwirkungen zwischen Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln aus­zu­schließen, sollte CBD nicht gemeinsam mit Pro­duk­ten ein­ge­nom­men werden, die fol­gen­de In­halts­stof­fe vereinen:

  • Katzenminze

  • Kava

  • Hopfen

  • L-Tryptophan

  • Johanniskraut

  • Melatonin

  • Katzenminze

  • Kava

  • Hopfen

  • L-Tryptophan

  • Johanniskraut

  • Melatonin

FAQ – die häufigsten Fragen zu CBD

Untersuchungen zufolge soll CBD entzün­dungs­hem­mende und schmerz­lin­dern­de Eigen­schaf­ten besitzen. Jeder muss jedoch für sich selbst her­aus­fin­den, welche Wirkung CBD in seinem Körper hervorrufen kann. Wirk- oder Heil­­ver­­spre­chen dürfen nicht gegeben werden.

Lesen Sie mehr über die Wirkung von CBD bei Diabetes.

Die mögliche Wirkung von CBD beruht auf der Annahme, dass die Substanz mit dem kör­per­ei­ge­nen Endocannabinoid-System inter­agiert. Dem­nach soll CBD an den zuge­hö­ri­gen Rezep­to­ren andocken und so die posi­ti­ven Eigen­schaf­ten ent­fal­ten können.

Erfahren Sie mehr über die Wirkung von CBD bei Diabetes.

Noch gibt es wenig Studien, die sich mit CBD und der Krankheit Diabetes beschäftigen. Die überwiegend an Tieren durchgeführten Unter­suchungen geben Hinweise darauf, dass vor allem das entzündungshemmende Potenzial für Dia­be­tes-Patienten interessant sein könnte. Um klare Hand­lungs­emp­feh­lungen für Patienten geben zu können, müssen allerdings noch weitere Studien folgen.

Hier finden Sie Studien zu CBD bei Diabetes.

Einige Forscher nehmen aufgrund des ent­zün­dungs­hemmenden Potenzials an, dass CBD für Diabetes-Patienten von Bedeutung sein könnte. CBD kann Dia­be­tes weder heilen, noch eignet es sich, um verordnete Medikamente zu er­set­zen. Menschen mit Diabetes sollten sicher­heits­hal­ber ihren Arzt befragen, bevor sie CBD Produkte anwenden.

Lesen Sie mehr über CBD Erfahrungen bei Diabetes.

Nicht alle CBD Produkte sind frei von THC. Da­mit die Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel legal ver­kauft werden dürfen, müssen sie allerdings einen Grenz­wert von 0,2 % THC einhalten. Diese ge­rin­ge Menge kann keine be­rau­schen­den Ef­fek­te hervorrufen.

Weitere Informationen zum CBD Öl.

Viele Anwender greifen zu CBD Öl, da es durch viele Vorteile überzeugt. In einer guten Qualität ist es frei von unerwünschten Zusatzstoffen und Aromen. Zudem lässt es sich unproblematisch und individuell dosieren. Am besten hat sich da­bei die sublinguale Anwendungsform be­währt. Dafür werden einige Tropfen CBD Öl un­ter die Zunge gegeben. Es ist ratsam, die Produktreste erst nach 1-2 Minuten her­un­ter­zu­schlu­cken, um der Mundschleimhaut genü­gend Zeit zu geben, die wertvolle In­halts­stof­fe auf­zu­neh­men. Wer alles richtig machen will, ver­zich­tet zudem 20 Minuten auf Essen und Trinken.

Lesen Sie mehr über die CBD Dosierung bei Diabetes.

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