//Beitragserhöhung der Württembergischen PKV 2018
Beitragserhöhung der Württembergischen PKV 20182018-01-07T22:21:35+00:00

Beitragserhöhung der Württembergischen Krankenversicherung für 2018

Württembergische

2018 liegt die durchschnittliche Anpassung im Neugeschäft insgesamt bei 5,12 Prozent. Neben einigen Beitragserhöhungen sowie -senkungen, gab die Württembergische auch zahlreiche Beitragsgarantien bis 31.12.2018 bekannt. 

Beitragsgarantie & Beitragssenkung in der Vollversicherung

Beitragssenkung

2018 steigt die Vollversicherung um Neugeschäft für Angestellte, Freiberufler und Selbständige um durchschnittlich 5,27 Prozent an. Dabei zahlen Verbraucher, abhängig vom Alter, zwischen 2 und 7 Prozent mehr. Zudem wurden Beitragsgarantien bis 31.12.2018 unter anderem für die Tarife EKU 0, EKU 1200, EKU 600, SZ sowie SZE ausgesprochen. Der Tarif SEU wird um bis zu 7 Prozent, je nach Altersklasse, günstiger.

2017 ging es für die Bestandskunden auf und ab. Die durchschnittliche Beitragsanpassung im Neugeschäft lag bei moderaten 0,95 Prozent. So stiegen unter anderem in der Vollversicherung die Tarife EKN 1200, EKU 0, ESN 300 und G 600. Stabil blieben die Beiträge im Tarif ESU 900 und GN 300 sowie GU 300 und 600. Günstiger, je nach Altersgruppe, wurde es für Versicherte beispielsweise in den Tarifen SE, SEU und SGU. So zahlten Neuversicherte in der Vollversicherung zwischen -1 und +2 Prozent im Schnitt mehr, abhängig von Alter und Tarif.

Im Jahr 2016 lag die durchschnittliche Anpassung in der Vollversicherung für Neuversicherte bei 7,02 Prozent. Hier zahlten Verbraucher, je nach Alter, im Schnitt zwischen 2 und 8 Prozent mehr. Unter anderem wurden für die Tarife SEU, KU 600, SGU und SGUR Beitragsgarantien bis 31.12.2017 ausgesprochen.

2015 erhöhte die Württembergische die Beiträge für Vollversicherungen im Neugeschäft für Angestellte, Selbstständige und Freiberufler um durchschnittlich 2,69 Prozent, für Studierende um durchschnittlich 8,22 Prozent. Für erstere fiel die Erhöhung vor allem für Erwachsene im Tarif SGUR hoch aus: Jüngere Versicherte zahlten 66 Prozent mehr, ältere mussten mit 19 Prozent Beitragserhöhung rechnen.

Für 2014 waren in den Tarifen GU 1200 und GU 600  für Neukunden moderate Erhöhungen von bis zu sieben Prozent angekündigt.

Im Jahr 2013 gab es bei der Württembergischen Krankenversicherung einige Beitragserhöhungen, die in einigen Tarifen bis zu 18 Prozent betragen konnten.

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Anpassungen bei Zusatzversicherungen

Für 2018 sind die Anpassungen im Neugeschäft der Zusatzversicherungen sehr unterschiedlich und geprägt von zahlreichen Beitragserhöhungen und -senkungen. Aber auch Beitragsgarantien wurden durch die Württembergische ausgesprochen. So steigt die Krankentagegeldversicherung um durchschnittlich 6,69 Prozent an, während die Krankenhaustagegeldversicherung um rund 2,95 Prozent, je nach Alter, sinkt. Die GKV-Ergänzungsversicherung steigt um moderate 0,39 Prozent im Schnitt. Lediglich Jugendliche müssen hier bis zu 9 Prozent im Durchschnitt mehr zahlen. Beitragsgarantien bis 31.12.2018 gelten unter anderem für die Tarife ASU, BZGU20, ZBE und ZBU, sowie ZE50, ZE70, ZE90 und ZGU70. Massiv steigt der Tarif OPTU der Anwartschaft. Dieser erhöht sich um durchschnittlich 48,38 Prozent. 26 jährige zahlen hier sogar 139 Prozent mehr.

2017 stieg die Krankentagegeldversicherung im Schnitt um 6,92 Prozent an. Die Krankenhaustagegeldversicherung dagegen, sank um durchschnittlich 8,93 Prozent. Auch die GKV-Ergänzungsversicherung erhöhte sich um durchschnittlich 6,16 Prozent, während es in der Pflegezusatzversicherung immerhin nur rund 0,94 Prozent waren. Die höchsten Anpassungen bezogen sich in der Zusatzversicherung auf den Tarif KTU 365 der Krankentagegeldversicherung. Hier zahlten Versicherte, je nach Altersklasse, zwischen 22 und 29 Prozent mehr. Die Angaben beziehen sich auf das Neukundengeschäft. Für Bestandskunden liegen keine genauen Werte vor. Hier mussten Verbraucher mit Anpassungen nach oben und unten rechnen. So blieben jedoch auch zahlreiche Tarife stabil. So unter anderem die Tarife SGK, VS, ZB, ZBE und ZBU der GKV-Ergänzungsverischerung. Zu Erhöhungen kam es dagegen in den Tarifen ZGU 30, ZGU 50 sowie ZG 50 und einige mehr. Auch in der Pflegezusatzversicherung kam es vorwiegend zu Beitragssteigerungen.

Auch 2016 blieben viele Beiträge für Bestandskunden in der Zusatzversicherung stabil. So beispielsweise die Tarife der GKV-Ergänzungsversicherung AZG, BZGU20 oder SGKU. Für Neukunden lag die durchschnittliche Anpassung in dieser Zusatzversicherung bei 3,43 Prozent. Die Pflegezusatzversicherung stieg im Schnitt um 7,75 Prozent.

Zusatzversicherung

Im Jahr 2015 waren einige Anpassungen für die Zusatzversicherungen der Württembergischen im Neugeschäft geplant. So stieg die Krankentagegeldversicherung um durchschnittlich 1,51 Prozent an, während die Krankenhaustagegeldversicherung um rund 1,16 Prozent sank. Neben zahlreichen Beitragsgarantien für Tarife der GKV-Ergänzungsverischerung, stiegen die Beiträge im Schnitt um 6,29 Prozent.

Auch für ihre Zusatzversicherungen sprach die Württembergische 2014 für Bestandskunden weitgehende Beitragsgarantien bis zum 31.12.2014 aus. Einzelne Tarife und Altersgruppen konnten davon ausgenommen sein. So stiegen die Beiträge zum Krankentagegeld um 2,01, zur GKV-Ergänzungsversicherung um 5 und zur Anwartschaftsversicherung um 7,69 Prozent (jeweils durchschnittlich). Dagegen sanken die Beiträge zum Krankenhaustagegeldtarif KHTU um durchschnittlich 2,35 Prozent. Neukunden mussten mit einigen Beitragserhöhungen rechnen, die beim Krankentagegeld bis zu 36 Prozent betragen konnten. Garantien gab es hier für erwachsene Versicherte in den Tarifen KTSU und KTU 43.

Durchschnittlicher Rechnungszins

Rechner PKV

Der durchschnittliche unternehmensindividuelle Rechnungszins lag laut Geschäftsbericht 2016 bei 2,88 %.

Bei der Württembergischen lag die durchschnittliche Nettoverzinsung zwischen 2008 und 2012 bei 3,72 Prozent, 2012 bei 3,46 Prozent. Damit fällt die Württembergische unter den kritischen Wert von 3,5 Prozent und liegt im Vergleich zu anderen privaten Versicherern hinsichtlich der Verzinsung weit hinten.

Im  Jahr 2012 lagen die Werte für den Rechnungszins bei den privaten Krankenversicherungen insgesamt  zwischen 3,0 und 5,0 Prozent. Bei einer zu geringen Nettoverzinsung steigt das Risiko für Beitragserhöhungen beim entsprechenden Versicherer. Lange gab es bei den privaten Versicherern eine Verzinsung von konstant 3,5 Prozent. Derzeit fällt die Verzinsung an den Kapitalmärkten sehr gering aus, wodurch es  für die Versicherungsunternehmen zunehmend schwerer wird, diesen Rechnungszins noch zu erwirtschaften.

Württembergische Tarif EKU 0
Württembergische EKU 1200
Württembergische Tarif EKU 600
Württembergische Tarif ESU 300
Württembergische Tarif ESU 900

Württembergische Tarif GU 1200
Württembergische Tarif GU 600
Württembergische Tarif KTU 29
Württembergische Tarif KTU 43
Württembergische Tarif KU 1200
Württembergische Tarif KU 600