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Beitragserhöhung der LVM in der PKV 2018 2018-03-16T10:27:49+00:00

Beitragserhöhung der LVM 2018

LVM

2018 können sich versicherte im Neugeschäft über eine durchschnittliche Beitragsanpassung von 1,97 Prozent freuen. Neben einigen Beitragserhöhungen, wird es auch zahlreiche Senkungen geben. So wird es für neu versicherte Jugendliche in der Vollversicherung im Schnitt 4 Prozent günstiger.

Beitragsgarantie & Beitragsanpassung in der Vollversicherung

Beitragssenkung

2018 kommt es in der Vollversicherung für Angestellte, Selbständige sowie Freiberufler zu einer durchschnittlichen Beitragserhöhung von 3,77 Prozent. Die höchsten Anpassungen betreffen unter anderem die Tarife A 2000, A 560, AP 300 sowie AP 600. Hier wird es für 26 bis 55-Jährige, je nach Alter und Tarif zwischen 9 und 18 Prozent teurer. Bis zu 8 Prozent günstiger wird es für 17 bis 55-Jährige in den unter anderem in den Tarifen S3, Z100/50, Z100/80, Z75/50.

2017 stieg die Vollversicherung im Neugeschäft für Angestellte, Selbständige und Freiberufler um im Schnitt 3,27 Prozent. Tarife für Kinder erhöhten sich am stärksten. Die durchschnittliche Anpassung betrug 8 Prozent. Dabei erhöhten sich die Beiträge in dieser Altersklasse in den Tarifen A 0, A 20/P sowie A 230 um 11 Prozent. Für 26 bis 55-Jährige wurde es dagegen um 1 bis 3 Prozent günstiger im Tarif S3.

Auch 2016 sanken die Tarife im Durchschnitt im Neugeschäft der LVM. Dabei sollte die Vollversicherung für Angestellte, Selbstständige und Freiberufler durchschnittlich um 0,93 Prozent sinken, die Beihilfeversicherung im Durchschnitt für Beamte um 1,31, für Anwärter um 0,42 Prozent.

2015 nahm die LVM neben den zahlreichen Beitragssenkungen nur sehr wenige, moderate Beitragerhöhungen im Vollversicherungs-Neugeschäft vor. Beispielsweise wurden die Beiträge im Vollversicherungstarif (Angestellte, Selbstständige und Freiberufler) A20/P für Erwachsene um 4 Prozent teurer, Beamte zahlen vor allem in den Tarifen EB1 und EB2 mehr.

In einigen Vollversicherungstarifen der LVM gab es 2014 vor allem für Kinder und Jugendliche Beitragssenkungen, die bis zu neun Prozent betragen konnten. Im Krankentagegeldtarif KT8 sanken die Prämien für Versicherte bis 20 Jahre um zwei Prozent. Weitere Beitragssenkungen betrafen ausgewählte GKV-Ergänzungstarife (max. neun Prozent) sowie den Kurzusatztarif KURT (drei bis 12 Prozent).

Nachdem 2012 die Beitragsanpassungen bei der LVM sehr moderat ausgefallen waren und die Beiträge für Frauen zum Teil sogar sanken, gab es 2013 bei der LVM in einigen Tarifen Beitragserhöhungen von bis zu 17 Prozent. Diese betrafen mit Einführung der Unisex-Tarife vor allem Männer.

Anpassungen bei Zusatzversicherungen

In den Zusatzversicherungen kommt es 2018 zu zahlreichen Beitragssenkungen. So reduziert sich die GKV-Ergänzungsversicherung um durchschnittlich 3,09 Prozent. Für Kinder und Jugendliche wird es hier im Schnitt zwischen 7 und 9 Prozent günstiger. Auch die Krankentagegeldversicherung sinkt um durchschnittlich 4,32 Prozent. Lediglich für Jugendliche steigen die Beiträge im Schnitt um 5 Prozent. So steigen die Tarife KT183, KT274 sowie KT92 mit bis zu 24 Prozent für diese Altersgruppe deutlich an. Für alle weiteren Altersgruppen aufwärts, wird es jedoch überwiegend günstiger.

2017 konnten sich Verbraucher im Bereich der Zusatzversicherungen freuen. Viele Tarife sanken oder stiegen mit sehr moderaten Werten. So reduzierte sich die Krankentagegeldversicherung im Schnitt um 6,19 Prozent zum 1.1.2017.  Lediglich der Tarif KT365 stieg, je nach Altersgruppe, um 10 bis 17 Prozent. Die Kurzusatzversicherung, einen Tarif betreffend, sank um 7,89 Prozent im Schnitt. Auch die GKV-Ergänzungsversicherung reduzierte sich um immerhin noch 0,27 Prozent. Einzig die Pflegeversicherung erhöhte sich um durchschnittlich 2,11 Prozent. Für 26 bis 55-Jährige lag die Anpassung zwischen 1 und 4 Prozent, je nach Alter. Für Kinder und Jugendliche erhöhten sich die Tarife PZT-Komfort und PTG dagegen um durchschnittlich 32 Prozent.

Auch bei den Zusatzversicherungen sinken 2016 viele Beiträge im Neugeschäft. So können sich Versicherte beim Krankentagegeld über durchschnittlich um 1,99 Prozent niedrigere Beiträge freuen, die GKV-Ergänzungsversicherung sinkt um durchschnittlich 1,45 Prozent. Weitere Senkungen gibt es beim Krankenhaustagegeld (durchschnittlich 2,4 Prozent) und der Kurzusatzversicherung (durchschnittlich 7,62 Prozent). Leicht steigen werden die Beiträge hingegen bei der Altersbeitragsentlastung (durchschnittlich 0,4 Prozent).

Im Jahr 2015 senkte die LVM im Neugeschäft zahlreiche Zusatzversicherungstarife. So sank beispielsweise das Krankentagegeld um durchschnittlich 0,96 Prozent, das Krankenhaustagegeld um durchschnittlich 5,09 Prozent und die Kurzusatzversicherung um 4,84 Prozent. Hingegen stiegen die Beiträge in einigen Tarifen zur GKV-Ergänzung (durchschnittlich 1,54 Prozent ) und zur Altersbeitragsentlastung (durchschnittlich 0,54 Prozent).

Auch bei den Zusatzversicherungen des Münsteraner Versicherers gab es 2014 Beitragsanpassungen. Neukunden mussten bei der Krankentagegeldversicherung mit Erhöhungen rechnen, die bis zu 28 Prozent betragen konnten. Die Pflegezusatzversicherung stieg für Kinder und Jugendliche um fünf Prozent. In der GKV-Ergänzungsversicherung kam es im Neugeschäft in allen Altersgruppen je nach Tarif zu Beitragssteigerungen bis zu 17 Prozent.

Zusatzversicherung

Durchschnittliche Nettoverzinsung bei der LVM

Rechner PKV

Der durchschnittliche unternehmensindividuelle Rechnungszins der LVM beträgt laut aktuellstem Geschäftsbericht 2016 2,9 Prozent. 2015 waren es 3,2 Prozent, 2014 noch 3,5 Prozent. Die Nettoverzinsung beläuft 2016 auf 3,7 Prozent, während es 2015 noch 3,4 und im Jahr 2014 4,0 Prozent waren.

Die LVM verzinste die Altersrückstellungen ihrer Versicherten zwischen 2008 und 2012 mit durchschnittlich 4,01 Prozent. Im Jahr 2012 gab es sogar einen Rechnungszins von 5,00 Prozent. Mit diesen Werten ist die LVM der Spitzenreiter bei den privaten Versicherern hinsichtlich der Nettoverzinsung der Altersrückstellungen.

Im Jahr 2012 gab es bei den privaten Krankenversicherern eine durchschnittliche Nettoverzinsung zwischen 3,0 und 5,0 Prozent. Ist die Verzinsung der Altersrückstellungen zu gering, erhöht sich das Risiko für Beitragserhöhungen beim entsprechenden Versicherer. Der Rechnungszins lag lange bei konstanten 3,5 Prozent. Da die Verzinsung an den Kapitalmärkten im Moment sehr gering ist, wird es auch für die Versicherer schwerer, einen solchen Prozentsatz noch zu erreichen.

LVM Tarif A 20/P
LVM Tarif AP 300
LVM Tarif AP 600
LVM Tarif KT 29
LVM Tarif KT 43
LVM Tarif S3
LVM Tarif Z 75/50