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Ratings von map-Report: Test der privaten Krankenversicherung 2017-09-25T14:53:01+00:00

Map-Report: Test der privaten Krankenversicherung 2017

Der unabhängige Branchendienst Map-Report aus Artlenburg an der Elbe prüft in regelmäßigen Abständen Gesellschaften aus dem Finanz- und Versicherungssektor. Auch zur privaten Krankenversicherung werden kontinuierliche Ratings durchgeführt.

Map-Report

Gründer von Map-Report ist Manfred Poweleit, aus dessen Anfangsinitialien sich auch der Name der Ratingagentur (“map”) zusammensetzt. Poweleit studierte Volkswirtschaftslehre und Publizistik und arbeitete anschließend als Wirtschaftsjournalist u.a. bei der WirtschaftsWoche und beim manager-magazin. 1990 gründete er map – report mit der Maßgabe Daten und Fakten aus dem Finanz- und Versicherungswesen verständlich, kritisch und unabhängig aufzubereiten. Bewertet werden neben der PKV, auch Lebensversicherungen, Sachversicherungen sowie Investmentmöglichkeiten und Immobilien.

Aktuelle Testsieger im m-Rating

Im Map-Report 891 dreht sich alles um die private Krankenversicherung. Im Focus dabei steht erneut die Beitragsentwicklung seit 2000 für Beamte und Rentner, sowie Angestellte. 17 Gesellschaften wurden in folgenden Kategorien bewertet:

  • Bilanzkennzahlen (bis 36 Punkte)
    u.a. Nettorendite, Versicherungsgeschäftliches Ergebnis, Überschussverwendung, Vorsorgequote
  • Service (bis 25 Punkte)
    u.a. Beschwerde- und Gesundheitsmanagement, sowie Stornos
  • Verträge (bis 39 Punkte)
    u.a. Voll- und Restkostenversicherung, Zusatzversicherung und Tarifflexibilität. Unterschieden wurde nach Tarifen für Angestellte und Beamte

Erstmalig wurde im map-Report auch die Beitragsentwicklung im Seniorensegment näher unter die Lupe genommen und festgestellt, dass die Beiträge für privatversicherte Rentner weitestgehend stabil blieben. Im Schnitt wurden die Beiträge im Betrachtungszeitraum von 2000 bis 2017 um 2,3 Prozent angehoben.

Ergebnisse im Überblick: Provinzial überholt Debeka

In den Ergebnisse 2017 musste die Debeka sich erstmalig den langjährigen ersten Platz streitig machen lassen. Die Provinzial Hannover überzeugte mit hervorragenden Ergebnissen im PKV Test und sicherte sich das oberste Treppchen. Auch die Hallesche, Barmenia und Huk-Coburg konnten mit Top-Leistungen im Map-Report überzeugen.

Privatversicherer Bilanz Service Vertrag Rating-Ergebnis
Provinzial

Debeka

Alte Oldenburger

Hallesche

Barmenia

27,60

29,40

28,80

26,40

19,60

19,50

20,40

19,90

16,70

19,80

34,00

28,30

28,00

33,50

33,90

mmm (84,04)

mmm (78,10)

mmm (77,09)

mmm (76,60)

mmm (73,30)

Beitragsentwicklung

Im m-Rating wurde die Beitragsentwicklung für Beamte und Angestellte in der PKV im Schnitt für den Jahreswechsel sowie die letzten 17 Jahre ermittelt.

2016 zu 2017 2000-2017
Angestellte

Beamte

Ø 6,6 Prozent

Ø 5,5 Prozent

Ø 3,9 Prozent

Ø 2,9 Prozent

Private Krankenversicherung Vergleich 2017!

 

Map-Report 2016 – Bilanzanalyse der PKV

Information2016 veröffentlichte map-Report seine Bilanzanalyse von 2004 bis 2015 in der insgesamt 30 Kennzahlen und bis zu 38 Privatversicherer untersucht wurden. Das Rating gibt einen Überblick über die Entwicklung der einzelnen Kennzahlen und berichtet ausführlich über die Leistungsstärke der einzelnen Gesellschaften.

Debeka kann sein hervorragendes Ergebnis aus den Vorjahren wiederholen und sichert sich Platz 1 im Rating. Das Unternehmen überzeugte u.a. durch seinen sehr guten Service. Gefolgt wurde das Unternehmen von SIGNAL und der Provinzial. Insgesamt konnten 8 Versicherer ein Top-Ergebnis mit dem Rating mmm erzielen. Die großen Anbieter DKV und Allianz erzielten dagegen die zweitbeste Bewertung mm.

m-Rating und Bewertung

1. Debeka, „mmm-Rating“ (85,70 Punkte)
2. SIGNAL, „mmm-Rating“ (79,15 Punkte)
3. Provinzial, „mmm-Rating“ (77,30 Punkte)
4. Deutscher Ring, „mmm-Rating“ (76,90 Punkte)
5. Barmenia, „mmm-Rating“ (74,05 Punkte)

6. Alte Oldenburger, „mmm-Rating“ (73,85 Punkte)
7. SDK, „mmm-Rating“ (73,25 Punkte)
8. Concordia, „mmm-Rating“ (72,50 Punkte)
9. HanseMerkur, „mm-Rating“ (69,15 Punkte)
10. Huk-Coburg, „mm-Rating“ (67,40 Punkte)

Map-Report 2015 – Verbesserung der Leistungsdichte

Im m-Rating zur PKV 2015 wurden die Bilanzdaten (max. 40 Pkt.), der Service (max. 25 Pkt.), sowie die Bestandsentwicklung der Beiträge (max. 35 Pkt.) näher betrachtet. Die Debeka sicherte sich erneut den ersten Platz und überzeugte in allen Kategorien mit Top-Ergebnissen. So sicherten sie sich auch im Bereich „Service“ den ersten Platz und konnten so den Vorsprung zum restlichen Feld weit ausbauen. SIGNAL IDUNA und der Deutsche Ring folgten mit etwas Abstand auf den Platzierungen zwei und drei.

9 Mal konnte in diesem Jahr das „mmm-Rating“ vergeben werden, was einer deutlichen Verbesserung der Leistungsdichte zum Vorjahr entspricht. Anzumerken ist lediglich die geringe Anzahl der Untersuchten Privatversicherer. So hatten 13 Gesellschaften eine Teilnahme verweigert.

Übersicht der Gesamtsieger

  • Debeka, „mmm-Rating“ (85,00 Punkte)

  • SIGNAL, „mmm-Rating“ (78,55 Punkte)

  • Deutscher Ring, „mmm-Rating“ (78,05 Punkte)

  • Provinzial, „mmm-Rating“ (76,60 Punkte)

  • Barmenia, „mmm-Rating“ (76,00 Punkte)

Die Beitragsanpassung lag bei durchschnittlichen 2,1 Prozent im Jahreswechsel 2014/15. Noch besser traf es die Beamten. Hier blieben die Anpassung unter 2 Prozent.

Map-Report 2014: weitere Ergebnisse

Im m-Rating vor drei Jahren wurden abermals private Krankenversicherungen genauer unter die Lupe genommen. Ergebnisse der Analyse werden regelmäßig zu Beginn eines Jahres veröffentlicht. Die besten Resultate erreichten 2014 folgende zehn Versicherer:

Stabile Beitragsentwicklung

Listen

Zudem zeigt der Test, dass die Beitragserhöhungen zum Jahreswechsel 2013/2014 insgesamt moderat ausfielen:

Positiv ist außerdem das keines der getesteten Unternehmen ein schlechteres Ergebnis als “m” erzielte.

Testmethoden von map-Report

Ratings zu den einzelnen Gesellschaften können nur vorgenommen werden, wenn die Unternehmen Daten zur Verfügung stellen. Die maximale Punktzahl, die ein Versicherer erreichen kann, beträgt hundert Punkte. Geprüft werden die Unternehmen dabei vor allem hinsichtlich der Kategorien Service, Vertrag, Prozess- und Beschwerdequoten sowie im Hinblick auf Bilanzkennzahlen. Die Punktzahl ergibt sich nach Prüfung folgender drei Parameter:

  1. Bilanzbereich (aktuell maximal 36 Punkte): u.a. Nettorendite, RfB-Quote, versicherungs-geschäftliche Ergebnisquote, Solvabilität, Abschlusskosten- und Verwaltungskosten-Quote, Überschussverwendungs-Quote
  2. Servicebereich (aktuell maximal 25 Punkte): u.a. Beschwerdemanagement, Bewertung des Gesundheitsmanagements
  3. Bestandsbeitragsentwicklung (aktuell maximal 39 Punkte): durchschnittliche Beitragserhöhung bei Angestellten und Beamten, unter Berücksichtigung des Selbstbehalts bei Angestellten

INTERPRETATION M-RATING

Das sogenannte m-Rating ist eine langfristige Betrachtung der Gesellschaften, das heißt die Unternehmen müssen eine mindestens 30-jährige Marktpräsenz vorweisen können. Folgendes Bewertungsraster wird dabei zugrunde gelegt:

  • mmm = “hervorragend”
  • mm = “sehr gut”
  • m = “gut”
  • m – = “befriedigend”
  • nr — = “non-rated” (ohne Bewertung)

Quelle: map – report

INTERPRETATION P-RATING

Demgegenüber werden auch kurzfristige Betrachtungen vorgenommen, das heißt die Unternehmen müssen eine mindestens fünfjährige Marktpräsenz vorweisen können. Folgendes Bewertungsraster ist hier maßgebend:

  • ppp = “hervorragend”
  • pp = “sehr gut”
  • p = “gut”
  • p – = “befriedigend”
  • nr — = “non-rated” (ohne Bewertung)

Quelle: map – report

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