Weihrauchöl – Anwendung & Wirkung

Weihrauchöl wird aus dem Harz des Weihrauchbaumes hergestellt. Das Harz kann von verschiedenen Arten innerhalb der Boswellia-Gattung stammen (boswellia sacra, boswellia papyrifera, boswellia serrata und boswellia carterii). Für einen Liter Öl benötigt man rund 15 Kilo Harz. Die verschiedenen Arten des Weihrauchbaumes wachsen in Indien, dem Sudan, Somalia und anderen afrikanischen Ländern. Weihrauchöl wird durch Wasserdestillation gewonnen und hat ein Farbspektrum, dass von hellgelb bis dunkelbraun reicht. Der Geruch des Weihrauchöls ist harzig und holzig.

Zu den im Weihrauchöl enthaltenen bioaktiven Stoffen gehören Boswelliasäuren, Terpene und Ketone. Bei Erkältungskrankheiten kann eine Inhalation mit Weihrauchöl das Abhusten erleichtern. Außerdem gilt das Öl als natürliches Mittel gegen Depressionen und bei Schlafstörungen. Am häufigsten jedoch wird es zur Hautpflege eingesetzt. Weihrauchöl trägt zur Wundheilung bei und lässt Narben glatter verheilen. Auch bei Schuppenflechte und Neurodermitis kann es Linderung verschaffen. Bei sachgerechter Anwen­dung von Weihrauchöl sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Unsere Autor*innen
Kauffrau im Gesundheitswesen bei der

Jana ist ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen. Seit vielen Jahren recherchiert sie spannende Fakten für die Krankenkassen-Zentrale. Aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung im Gesundheitswesen, verfasst sie vor allem Artikel zu den Themen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Ergänzend durchleuchtet sie regelmäßig die Themen Fitness, Abnehmen und gesunde Ernährung.