Pfefferminzöl – Anwendung & Wirkung

Es ist wohl eines der bekanntesten Öle: Das Öl aus der Pfefferminze (Mentha piperita) ist weltweit bewährt und bekannt. Die Heilpflanze wurde im 17. Jahrhundert in England entdeckt, wächst aber auch in Amerika (Nord und Süd) sowie in Asien. Die Inhaltsstoffe der Pfefferminze, die 2004 sogar zur Arzneipflanze des Jahres gekürt wurde, sind Menthol und Menthon sowie Monoterpene, Flavonoide und Phenolcarbonsäuren.

Der hohe Mentholanteil gibt dem ätherischen Öl seinen kräftig minzigen Geruch und Geschmack. Das gelb-grünliche Öl hat äußerlich angewandt einen kühlenden und entspannenden Effekt. Es wird daher bei Kopf-, Nacken- und Muskelschmerzen erfolgreich eingesetzt. Innerlich kann es bei Magenproblemen und Reizdarmsymptomatik wertvoll unterstützen. Zudem wird das Öl auch tropfenweise in heißes Wasser gegeben und bei erkältungsbedingten Atemwegsbeschwerden inhaliert.

Zu den Nebenwirkungen gehören Sodbrennen und Übelkeit. Durch die hohe Konzentration des Menthols ist es immer verdünnt einzusetzen und darf nicht in die Augen gelangen.