Zusatzbeitrag Krankenkasse: So teuer wird es 2017 wirklich

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Zusatzbeitrag Krankenkasse: So teuer wird es 2017 wirklich

Rechtzeitig vor der Wahl prognostiziert der Schätzerkreis der Bundesregierung einen stabilen durchschnittlichen Zusatzbeitrag für das kommende Jahr. Es ist jedoch durchaus möglich, dass einige Krankenkassen ihre Beiträge nach oben oder unten anpassen werden. Mitte diesen Jahres ging man noch von einer Steigerung um 0,3% auf durchschnittlich 1,4 Prozent aus.

Wahljahr 2017 könnte eine Ausnahme für Zusatzbeiträge sein

Die Bundesregierung sicherte zu, die Reserve von 1,5 Milliarden Euro aus dem Gesundheitsfonds zu nutzen, um die steigenden Gesundheitskosten zu relativieren. Das heißt, es werden die angesammelten überschüssigen Beiträge der Versicherten genutzt anstelle von Steuermitteln des Bundes. Das Jahr 2017 wird jedoch eine Ausnahme bleiben, da zukünftig laut Experten die Zusatzbeiträge deutlich steigen werden. „Die Reformen der letzten Jahre haben sich nicht mit Einsparungen beschäftigt, sondern die Kosten erhöht. Das führt zu steigenden Zusatzbeiträgen“, äußerte die Chefin des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Doris Pfeiffer.

Anstieg der Beitragsbemessungsgrenze für 2017

Auch die Rechengrößen der Sozialversicherung werden jährlich angehoben und können für den ein oder anderen besser Verdienenden eine Steigerung der Kosten zur Sozialversicherung bedeuten. Laut einer Veröffentlichung der Bundesregierung  am 12. Oktober 2016 verändern sich die Beitragsbemessungsgrenze und die Versicherungspflichtgrenze für die gesetzliche Krankenversicherung wie folgt: Die Beitragsbemessungsgrenze steigt von 50.850 € (2016) auf 52.200 € im Jahr und die Versicherungspflichtgrenze verändert sich von 56.250 € (2016) auf 57.600 € jährlich.

2017-10-16T09:31:23+00:00 17. Oktober 2016|Gesetzlich, Politik, Versicherung|