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Wiederbelebung ist einfacher als viele denken

Wer weiß schon, was zu tun ist, wenn er mit einer leblosen Person konfrontiert ist? Nicht nur im Fall eines Unfalls, auch im privaten oder geschäftlichen Umfeld kann es jederzeit zu einer Situation kommen, in der schnelles Handeln erforderlich ist. Zu wissen, was zu tun ist, kann in diesem Fall Leben retten! Wiederbelebung ist einfacher als viele denken und erfordert wenige, leicht zu lernende Schritte.

Darum ist Wiederbelebung so wichtig

Wird im Fall von Leblosigkeit sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen, können nach Schätzungen von Experten jährlich bis zu 10.000 Leben mehr in Deutschland gerettet werden. Darum setzen sich Verantwortliche wie Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe dafür ein, dass die entsprechenden Maßnahmen schon an Schulen gelehrt werden. Wichtig sei hierbei, dass die Schüler ins Handeln kommen. Sie dazu anzuregen, hat sich z.B. die Initiative „Schüler retten leben“ zum Ziel gesetzt.

Die Schülerprojekte, die natürlich auch die Lehrer mit einschließen, vermitteln, wie verhältnismäßig einfach die Laienreanimation wirklich ist. Verantwortlich ist das „Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung“ , das sich in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Mehr über die BZgA) und unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe für die Vermittlung des einfachen, aber wirkungsvollen Wissens einsetzt.

Prüfen. Rufen. Drücken.

Dieser kurze Slogan soll zeigen, dass jeder einen anderen reanimieren kann. Mit bundesweiten Aktionen und einer Informationskampagne wird darauf aufmerksam gemacht, so dass schon Grundschüler die grundlegenden Fertigkeiten erlangen können, einem anderen Menschen das Leben zu retten. Wer dies trainiert hat, verliert die Berührungsangst und weiß im Zweifelsfall gleich, was zu tun ist. Eine Vielzahl verschiedener Organisationen unterstützt die bundesweiten Projekte.

2017-10-16T09:25:11+00:00 26. Oktober 2016|Gesetzlich, Gesundheit, Vorsorge|