Wearables und Gesundheits-Apps liegen im Trend

Geräte, mit denen man sich digital selbst vermessen kann, liegen im zeitgemäßen Trend. Dazu zählen nicht nur Fitness-Tracker in Form von Schrittzählern, Armbändern oder Uhren, sondern auch Apps, die selbsttätig die vollzogene Bewegung aufzeichnen und auswerten. Was für die entsprechenden Hersteller ein einträgliches Geschäft ist, kann für die persönliche Gesundheit des Einzelnen (siehe PDF) ebenfalls sehr nützlich sein.

Die eigene Bewegung protokollieren

Bewegungsmesser, wie Schrittzähler oder Uhren, sind in den verschiedensten Ausführungen erhältlich. Vom einfachen Zähler bis hin zur mehrere Hundert Euro teuren Uhr verfolgen sie jedoch alle das gleiche Ziel: den Träger zu mehr Bewegung zu motivieren. Und tatsächlich kann die einfache Überprüfung des gesteckten Zieles durchaus für einen gewissen Motivationsschub sorgen. Allerdings ist dieser nur sinnvoll, wenn er dauerhaft gehalten wird. Krankenkassen tun also gut daran, durch Bonus- und gesundheitsfördernde Programme zusätzliche Anreize zu schaffen.

Tragbare Technik für jedermann

Zählte vor einigen Jahren noch ein einfacher Pulsmesser als nahezu unerschwingliches High-Tech-Gerät, sind viele der modernen Wearables heute für jeden erschwinglich. Es beginnt bei der kostenlosen App auf dem Smartphone und hört bei Geräten am Brustgurt noch lange nicht auf. Ganz bequem lassen sich Schritte zählen, die Herzfrequenz messen, die Schlafphasen analysieren oder sogar der Fettstoffwechsel unter Beobachtung halten. Online oder in einer zugehörigen App können die Daten entsprechend der persönlichen Konfiguration ausgewertet werden. Die Motivation muss jedoch vom Menschen selbst kommen. Allerdings sind viele Apps und Geräte mit einer Erinnerungsfunktion ausgestattet und geben bei zu langem Sitzen ein Signal ab, welches daran erinnern soll, sich zu bewegen. Es ist durchaus denkbar, dass entsprechende Geräte in Zukunft von den Kassen bezuschusst werden.

2017-05-19T16:09:48+00:00 15. November 2016|Allgemein|