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TK und foodwatch präsentieren Ernährungsstudie „Iss was, Deutschland.“

Sowohl gesund als auch köstlich müssen die Gerichte nach Auffassung der Deutschen sein. Nahezu die Hälfte aller Bundesbürger legt Wert auf eine gesunde Ernährung. Damit wird nach einer aktuellen Ernährungsstudie der Techniker Krankenkasse (TK im Test) ein stark wachsender Trend weiterhin bestätigt.

Ernährung spielt eine zentrale Rolle im Alltag

Während Männern der Geschmack wichtig ist, legen Frauen ihren Fokus auf eine gesunde Ernährung. Mit diesem Satz lässt sich die Studie beschreiben. Für 54 Prozent aller Frauen steht der Gesundheitsaspekt im Vordergrund, während 51 Prozent aller in Deutschland lebenden Männer sich dem Motto „Hauptsache lecker“ verschrieben haben. Aus der Studie geht auch hervor, dass die Nahrungsaufnahme eine zentrale Rolle im alltäglichen Leben spielt. Dabei haben insbesondere Faktoren, wie zum Beispiel Stress und Bewegung, einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit jedes Einzelnen. Vor diesem Hintergrund ließen sich Volkskrankheiten durch Prävention wesentlich besser verhindern oder positiv beeinflussen.

Ruhe und Zeit sind Mangelware

Die Ernährungsstudie der TK (siehe PDF) in Kooperation mit foodwatch zeigt darüber hinaus, dass sich viele Menschen gesünder ernähren wollen, als es derzeit der Fall ist. Ein häufiges K.O.-Kriterium ist hierbei mangelnde Zeit und Ruhe für die Nahrungsaufnahme. Drei von vier Personen gaben diesen Umstand als Begründung an. Jeder siebte Befragte gibt fehlendes Wissen rund um eine gesunde Ernährung als Grund an. Rund 36 Prozent erachten die Auswahl des Essens am Arbeitsplatz als schwierig und essen dafür in den Abendstunden reichlich.

Übergewichtiges Deutschland?

40 Prozent aller Studienteilnehmer empfinden ihre eigene Person als „etwas zu schwer“. Acht Prozent gaben an, dass sie sich persönlich für stark übergewichtig einstufen würden. Erkennbare Unterschiede zwischen dem weiblichen und männlichen Geschlecht konnten hierbei nicht festgestellt werden. Menschen mit schlechterer Gesundheit sprechen vor diesem Hintergrund häufiger von Gewichtsproblemen als jene, deren Gesundheit als gut eingestuft wird. Außerdem geht aus der Studie klar hervor, dass zwölf Prozent aller 18- 25-jährigen Studienteilnehmer bei ihrer Person eine Laktoseintoleranz vermuten. Hier entsteht der Verdacht, dass diese Tendenz weniger epidemiologisch, sondern viel mehr auf das Marketing der Lebensmittelhersteller zurückzuführen ist.

2017-10-13T10:21:23+00:00 20. Januar 2017|Ernährung, Gesundheit, Testberichte|