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Neuer Test: Das sind die besten Dread-Disease-Policen 2018

Auch wenn nicht jeder Deutsche abgesichert ist, kennt doch jeder die Notwendigkeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese soll im Falle einer Arbeitsunfähigkeit finanziell absichern. Was aber ist mit dem Schutz vor schweren Erkrankungen? Die sogenannte Dread-Disease-Versicherung springt ein, wenn beim Versicherten eine schwere Erkrankung diagnostiziert wird. Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) hat die derzeitigen Anbieter untersucht und einen Testsieger 2018 ernannt.

Bewertet wurden fünf Dread-Disease Tarife

Aufgrund der geringen Anzahl an Anbietern im Dread-Disease Bereich, konnten nur fünf Versicherungen untersucht werden. Die Auswahl der Tarife erfolgte aufgrund der Versicherung im Fall von elf Krankheiten, die mit einer Inzidenz von mindestens 50 diagnostiziert werden. Untersucht wurden die allgemeinen Vertragsbedingungen wie versicherbare Mindest –oder Höchstsummen, Todesfallleistungen, die beitragsfreie Mitversicherung von Kindern und der Zeitpunkt, ab dem ein Fall versichert wird. Bei den weiteren Leistungsinhalten wurden Kriterien wie Teilleistungen und die Voraussetzung für eine Leistungszahlung bei verschiedenen Krankheitsfällen bewertet. Auch die zu zahlenden Beiträge wurden unter die Lupe genommen und durch das Abfragen der Prämien anhand von Beispielpersonen verschiedener Berufsgruppen in Erfahrung gebracht.

Von den leistungsstärksten Tarifen der fünf Versicherungen erreichte Die Bayerische den fünften Platz mit der Bewertung “gut”, gefolgt von Zurich Life, die “sehr gut” abschnitt. Die Nürnberger, Canada Life und Prisma Life wurden als “hervorragend” eingestuft, wobei letztere mit ihrem Tarif “Prisma Moments” den ersten Platz belegte.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit der BU

Sowohl die Berufsunfähigkeitsversicherung, als auch die Dread-Disease-Versicherung, verlangen monatliche Beiträge, doch nur die BU zahlt eine Rente in Raten aus. Bei der Dread-Disease-Versicherung bekommt man im Versicherungsfall hingegen eine Einmalzahlung. Dafür leistet diese schon ab einer entsprechenden ärztlichen Diagnose, wohingegen bei einer BU nachweislich eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens sechs Monaten vorliegen muss, um die Zahlungen auszulösen. Die Arbeitsunfähigkeit spielt bei Dread-Disease-Policen keine Rolle. Es lohnt sich folglich in jedem Fall im Vorfeld zu überlegen, was man wirklich absichern möchte. 

Beide Versicherungsarten sind eher unpopulär in der Bevölkerung, wobei die BU zunehmend nachgefragt und als eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt behandelt wird. Das DFSI empfiehlt nun auch den Schutz durch eine Dread-Disease-Versicherung, da viele Menschen im Laufe ihres Lebens schwerwiegend erkranken und damit finanziell stark belastet sind. Noch ist jedoch die Zahl der jährlichen Handyversicherungen in Deutschland mit bis zu 3 Millionen deutlich höher, als die der Dread-Disease-Policen, welche aktuell bei rund 20.000 Abschlüssen pro Jahr liegt. (vk)

Von |2018-11-19T11:28:30+00:0019. November 2018|Testberichte, Versicherung, Vorsorge|