mhplus fördert mit Pfiffix Bewegungsprojekte an Schulen

Gesundheitsschädigende Verhaltensweisen erlernen Kinder zum Teil schon früh. Schon im Kita-Alter entscheidet sich, ob sie künftig einem bewegungsarmen Alltag, Stress und ungesunder Ernährung oder einem aktiven, gesunden Lebensstil den Vorzug geben werden. Im Grundschulalter manifestieren sich die bereits erlernten Verhaltensweisen – und sind in späteren Jahren umso schwerer zu korrigieren. Grund genug für die Betriebskrankenkasse mhplus, das Pfiffix Programm einzuführen. Aufbauend auf dem erfolgreichen Minifit-Projekt zielt es ab dem Schuljahr 2016/17 darauf ab, mit Aufklärungsarbeit, Vorsorgeprogrammen und dem Vorleben eines aktiven, gesundheitsförderlichen Lebensstils positiv auf das aktuelle und künftige Verhalten von Grundschülern einzuwirken.

Prävention und Selbsthilfe im Mittelpunkt

Pfiffix hat sich nach mhplus-Angaben zum Ziel gesetzt, die Lebensführung von Schulkindern in der 1. und 2. Klasse nachhaltig zu verbessern und sie für ein aktives Leben ohne Haltungsschwächen, mangelnder Koordinations- und Kommunikationsfähigkeit oder Dauerstress zu begeistern. Das ganzheitliche Programm wurde in Kooperation mit der TU Chemnitz sowie der Kinder- und Jugendsportschule Nordrhein-Westfalen explizit für Grundschüler entwickelt. In bundesweit bis zu 250 Schulklassen pro Jahr übernimmt die betreffende Krankenkasse nicht nur die dafür anfallenden Kosten sondern auch die Schulung der Pfiffix-Coaches, darunter Ernährungsexperten und Sportvereine. Prävention und Selbsthilfe stehen dabei im Mittelpunkt. In 5 Modulen á 3 Unterrichtseinheiten verteilt auf 17 Schulwochen entdecken die Grundschüler dabei fünf verschiedene Lebenswelten mit jeweils unterschiedlichen Zielsetzungen. Die Kinder erwerben dabei Kenntnisse und Fähigkeiten in Bereichen wie Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, gesunder Ernährung, Kraft und Selbstvertrauen, Stressabbau sowie Teamfähigkeit. Um Fortschritte feststellen zu können, erfolgt vor und nach dem Programm ein Screening.

Logische Fortführung des Minifit-Ansatzes

Das Pfiffix Bewegungsprojekt beschränkt sich nicht nur darauf, Freude an körperlicher Bewegung zu vermitteln – und ist ein logischer Nachfolger des mhplus Minifit-Projektes, das sich an 3- bis 6-Jährige in Kindertagesstätten richtet. Ähnlich wie bei Pfiffix sollen damit Kindern bereits in jungen Jahren Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung auf kindgerechte, spielerische Weise näher gebracht werden. Im Unterschied zu Pfiffix werden bei dem Minifit Programm neben den Kitas allerdings auch verstärkt die Eltern einbezogen.

Unterstützung durch Schulen und Eltern

Dass Kinder in ihrem heutigen Alltag positive Vorbilder und Anregungen zu einem gesunden Lebensstil benötigen, ist unter Experten ebenso unstrittig wie unter Eltern. Einer repräsentativen mhplus-Studie unter 1.000 Müttern und Vätern in Deutschland zufolge sind 42 Prozent der Eltern davon genervt, dass der Nachwuchs seine Freizeit lieber mit elektronischen Spielzeugen im Kinderzimmer statt draußen mit Freunden verbringt. Zugleich bestätigen 87 Prozent der Eltern, dass ihr Kind nach einem aktiven Tag oder sportlicher Betätigung ausgeglichener ist. Dennoch greift die Mehrheit der Mütter und Väter nicht ein und überlässt dem Nachwuchs die eigenständige Gestaltung der Freizeit. Programme wie Pfiffix oder Minifit setzen deshalb genau am richtigen Punkt an: Sie binden Kita und Schule ebenso wie Eltern ein und vermitteln auf altersgerechte und spielerische Weise Kenntnisse und Fähigkeiten ebenso wie positive Bespiele und Vorbilder. Kein Wunder, dass das Pfiffix Programm auch bei Eltern und Schulen gut ankommt – sie können damit den Themenbereich Gesundheit, Fitness und Ernährung strukturiert, fundiert und ohne den berühmten erhobenen Zeigefinger behandeln.

2017-05-19T16:09:50+00:00 1. November 2016|Allgemein|