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Map-Report 2018: Testsieger Debeka beste im PKV Test

Jedes Jahr steigen die Beiträge der privaten Krankenversicherungen in Deutschland. Solange die Leistung stimmt, kommen die meisten Kunden damit klar. Eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung zeigte nun, welche Versicherungen ihren Kunden die besten Leistungen bieten. Im Rahmen des Branchentests „Map Report“ wurden nun die aktuelle Ranking Ergebnisse vorgestellt.

Die besten privaten Krankenversicherer

Versicherungsexperten überprüfen einzelne private Krankenversicherungen (Liste), wobei sie Service-Kennzahlen, Bilanzen und die Beitragsentwicklung genauer betrachten. Der Map Report 2018 hat 30 private Versicherungsunternehmen geprüft. 15 von ihnen stellten ihre Daten freiwillig zur Verfügung, weitere 15 wurden mit öffentlich zugänglichen Daten getestet. Letztere konnten allerdings nicht ganz so gründlich überprüft werden und fließen deshalb nicht in das Rating mit ein. Die Debeka schnitt mit 83,4 von möglichen 100 Punkten am besten ab. Mit 78,96 Punkten lag die Provinzial Hannover auf dem zweiten Platz. Die Signal Iduna mit 75,5%, die SDK mit 73,2%, die Alte Oldenburger mit 71,55%, die R+V mit 71,51%, die LVM mit 71,5% konnten allesamt die Höchstwertung „mmm“ erreichen. Auch die Huk Coburg und die Barmenia dürfen sich zur Siegergruppe zählen und erhalten die beste Wertung. Mit 57,99% erhielt die Mecklenburgische auf Platz 15 nur ein „m“.

Der Map Report versucht, die Kriterien möglichst so zu wählen, dass eine objektive Bewertung möglich ist. Werden bestimmte Leistungen von den privaten Versicherern nicht angeboten, können sie in der Folge nicht die volle Punktzahl erreichen. Die Mecklenburger hat zum Beispiel keinen gesonderten Tarif für Beamte und daher fehlen ihr Punkte. Im Mittelfeld lagen zum Beispiel die Hanse Merkur, Concordia, Allianz, Pax-Familienfürsorge und die DKV mit einer Wertung von „mm“.

Testkriterien

Eine private Krankenversicherung, die im Map Report 70 der insgesamt möglichen 100 Punkte erzielt, erhält die Höchstwertung „mmm“. Der Bereich Vertrag und Beiträge wurde dabei mit insgesamt 40 Punkten am stärksten gewertet. Betrachtet wurden dabei jeweils verschiedene Konstellationen, Voll- und Krankenzusatzversicherungen, Verträge für Angestellte sowie für Beamte. Zum ersten Mal war in 2018 nun auch das Kriterium der Flexibilität dieser Tarife und Verträge ein Kriterium. Für gute Bilanzen konnten die Versicherer maximal 30 Punkte bekommen. Unter die Lupe genommen wurde neben den Nettorenditen, Überschussverwendungsquoten und Verwaltungskosten auch die Solvabilität der jeweiligen Krankenversicherer (PDF). Die verbleibenden 30 Punkte wurden für Service und Transparenz vergeben. In diesem Bereich waren die Leistungs­prozesse wichtiger Bestandteil der Prüfung. Eine Rolle spielen auch die Anzahl der Beschwerden bei der Finanzaufsicht oder beim PKV-Ombudsmann. Zudem wurden Stornoprozesse, das Gesundheitsmanagement und Verständlichkeit und Transparenz der Geschäftsberichte eines der Kriterien für die Bewertung.

2018-04-09T11:59:39+00:00 27. März 2018|Gesundheit, Testberichte, Versicherung|