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Impfungen wirken – WHO Europa feierte Europäische Impfwoche 2017

Die Weltgesundheitsorganisation WHO beging in den zurückliegenden Tagen die Europäische Impfwoche 2017. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG), die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Robert Koch-Institut (RKI) präsentierten verschiedene medial aufbereitete Informationen über die Erfolge und die Wichtigkeit von Impfungen.

Entgegen mancher Ansichten: Impfungen wirken

Impfungen schützen – nicht nur die Geimpften selbst, sondern auch alle Personen, die nicht selbst geimpft werden können, wie chronisch kranke Patienten oder kleine Babys. Leider gibt es in den letzten Jahren einen Trend zur Impfskepsis (mehr dazu in der PDF), der zu großen Impflücken führte. Besonders im Fall von Masern ist das deutlich zu erkennen, mit teils fatalen Folgen für die Erkrankten.

Masern – mehr als eine Kinderkrankheit

Die beinahe flächendeckende Impfung der letzten Jahrzehnte hat die schädlichen Folgen der als harmlos verschrienen sogenannten Kinderkrankheiten leider aus dem Bewusstsein rücken lassen. Viele Erwachsene fühlen sich sicher vor diesen Krankheiten, das sie sich über die Auswirkungen nicht im Klaren sind. Darum lassen sie immer öfter auch die Kinder nicht impfen, die dadurch zu Überträgern der Krankheiten werden können.

Mehr Impfungen durch Aufklärung

Durch diese Nachlässigkeit breiten sich gerade die Masern wieder aus. In diesem Jahr gab es bis zur KW 13 schon 410 Fälle der Masern in Deutschland, mehr als im ganzen Vorjahr, als 325 Fälle registriert wurden. Die Anstrengungen der Initiatoren der Impfwoche gehen also in Richtung Aufklärung. Mit Videos soll veranschaulicht werden, warum auch Erwachsene sich gegen die Masern impfen lassen sollten. Doch die wichtigste Zeit des Impfens liegt im Kinderalter. Zusammen mit dem 2015 erlassenen Präventionsgesetz soll eine steigende Akzeptanz von Impfungen erzielt werden.

2017-12-14T07:54:48+00:00 2. Mai 2017|Gesundheit, International, Politik, Vorsorge|