Im Zuge der Coronapandemie kam der Spielbetrieb vieler Sportvereine komplett zum Erliegen. Die zahlreichen neuen Vorschriften, stellten Trainer und Spieler vor große Herausforderungen. Während der Profisport mittlerweile wieder Einzug erhalten hat, müssen sich Kinder im Schul-, Hort- oder Kitabetrieb noch etwas gedulden. Um den kleinen und großen Fans die Überbrückung der trainingsfreien Zeit etwas zu ver­süßen, hat sich der 1. FC Nürnberg (FCN) etwas ganz besonderes ausgedacht und beweist damit Zusammenhalt in schweren Zeiten.

Profisportler beweisen Einfalls­reichtum

Die Profisportler der 2. Bundesliga sind seit einiger Zeit wieder auf dem Fußballplatz. Zwar dürfen weiterhin keine Besucher ins Stadion, die Fans haben aber trotzdem die Möglichkeit ihre Lieblingsspieler in Aktion zu sehen. Auf dem Youtube-Channel des 1. FC Nürnberg habe die Profis zahlreiche Videos zu verschiedenen Themen veröf­fent­licht: Unter dem Motto “FCN Home Office” können die Follower so einiges über Fit­nessübungen, Yoga, Fußballtechniken und gesunde Ernährung lernen. Viele Tipps können ganz einfach umgesetzt werden, für andere braucht etwas mehr Geschick. Ziel ist es auf seine Ernährung zu achten, sich regelmäßig zu bewegen und negative Gedanken zu reduzieren.

Einige Projekte liegen noch auf Eis

Der 1. FC Nürnberg (FCN) hat mit seinen Partnern derzeit verschiedene Projekte am laufen. Bis zum Ausbruch des Coronavirus trainierten ehemalige Profisportler des Vereins zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene regelmäßig. Auch weibliche Mitglieder und Menschen mit Behinderung sind in dem Vereinssport gern gesehen und können ebenfalls beim FCN trainiert werden. Um auch an Schulen für mehr Bewegung zu sorgen, gibt es verschiedene Programme, wie z.B. das “1. FCN-Inklu­sions-Schulprojekt” oder für die Kleinen den “1. FC Niño”. Da der Schul­betrieb noch nicht wieder voll im Gange ist, ist aktuell noch nicht bekannt, wann diese Projekte fortgesetzt werden können.

Fußball für Geflüchtete wieder gestartet

Für Menschen, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind, wurde das Training im Programm “Willkommen im Fußball” kürzlich wieder aufgenom­men. Aufgrund des Virus müssen jedoch strenge Abstands- und Hygienevorschriften eingehalten werden, was bei einem Mannschaftssport nicht ganz einfach umzusetzen ist. Das Training darf nur in kleinen Gruppen statt finden und der Ablauf muss vorher schriftlich festgelegt sein. Des Weiteren sollen die Teilnehmer bei den Übungen Kontakt vermeiden und das Umziehen in der Umkleide ist aktuell nicht gestattet. Sowohl die Trainer als auch die Spieler freuen sich wieder etwas für ihre Fitness zu tun und den Zusammenhalt in der Gruppe zu stärken. Das motiviert, sorgt für Ablenkung und kann negativen Ge­danken oder einer Depression entgegen wirken.

Positiv denken und Hoffnung verbreiten

Der ehemalige Torhüter des FCN Darius Kampa möchte den Menschen während der Coronakrise Hoffnung schenken und nicht die negativen Meldungen über Infektionen in die Welt streuen. Seine Kampagne #SpreadHopeNotTheVirus soll nur die guten Informationen weitergeben, um die Angst zu reduzieren und Zuversicht zu geben. Er selbst war anfangs in einer Art Schockstarre und hatte Angst vor dem Virus. Die po­sitiven Informationen auf seiner Seite VICTORY OVER CORONA werden mit Fakten belegt und zeigen, dass tausende Menschen bereits wieder gesund geworden sind.