Freiwillige Krankenversicherung 2017-05-18T10:30:43+00:00

Freiwillige Krankenversicherung: Gut versichert in einer Krankenkasse

Nichtselbstständige Arbeitnehmer werden automatisch mit der Aufnahme einer neuen Arbeit Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Arbeitnehmer muss den Beitrag, der gesetzlich festgelegt ist, zur Hälfte zahlen. Die andere Hälfte zahlt der Arbeitgeber. Unter gewissen Voraussetzungen ist eine freiwillige gesetzliche Versicherung möglich. Sie melden sich bei einer gesetzlichen Krankenkasse Ihrer Wahl als Mitglied an und zahlen den Beitrag allein.

Voraussetzungen für die freiwillige Versicherung in einer Kasse

Um freiwillig gesetzlich versichert sein zu können, dürfen keine Voraussetzungen für den Eintritt in eine Pflichtversicherung vorliegen. Dies ist der Fall, wenn Sie:

  • selbstständig oder freiberuflich tätig sind
  • verbeamtet sind
  • studieren und die Voraussetzungen für die studentische Krankenversicherung nicht erfüllen
  • ein Jahresbruttoeinkommen haben, das über der Pflichtversicherungsgrenze liegt
  • schwerbehindert sind

Auch arbeitssuchende Bürger müssen freiwillig krankenversichert sein. Darüber hinaus gibt es weitere Sonderfälle, bei denen die Versicherungspflicht nur durch den Eintritt in die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung erfüllt wird.

Prinzipiell besteht das Recht zum Eintritt in die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung, wenn Sie die Voraussetzungen für den Beitritt in eine private Krankenversicherung erfüllen. Die Entscheidung für oder gegen die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung hat Vorteile und Nachteile. Ob die Vorteile oder die Nachteile überwiegen, hängt unter anderem von Ihrem Alter, Ihrem Geschlecht und Ihren Vorerkrankungen ab.